Mittwoch, 8. Juli 2015

MMM 22- Scout Woven Tee mit Alexandria Peg Trousers






 Gestern habe ich meinen letzten Arbeitstag vor meinem Urlaub hinter mich gebracht. Und ich muss feststellen ich bin urlaubsreif.
Ich bin froh vor der Abreise am kommenden Montag noch ein paar tage zu haben, um mich zu regenerieren.
Nach dem Gewitter und der deutlichen Abkühlung gestern Abend habe ich mir bequeme Sachen angezogen, damit ich komfortabel um 21.00 Uhr vor dem Fernseher einschlafen konnte.


Die Hose habe ich bereits im Mai genäht. Als ich in Weimar war, hatte ich meine Nähmaschine dabei und habe gemeinsam mit meinem Mann auf der Terrasse unseres gemieteten Gartenhäuschens genäht.
Die Alexandria Peg Trouser von Named Clothing ist schon einige Male beim MMM gezeigt worden. Ich bin mit dem Schnitt nicht wirklich glücklich.
Mir ist die Hose zu kurz, um den Po herum hat sie reichlich Stoff und zu guter letzt ist sie mir an den Waden zu eng.
Das wusste ich alles schon, als ich mir diese Hose aus einem sehr stabilen Jersey genäht habe.
Also habe ich die Beine verlängert und Weite an den Waden hinzu gegeben.
Der tolle Baumwolljersey hat sich als sehr widerspenstig herausgestellt. Mir sind 2 Nadeln an der Overlock abgebrochen, weil der Stoff so dick ist.
Da ich bei dem Ausflug nur eine begrenzte Menge an Nähmschinennadeln mit hatte, sind nun einige neuralgische Stellen nicht ordentlich festgenäht.
Trotzdem trage ich die Hose jetzt mal zur Probe, sollte sie mit in meine Packtasche kommen, werde ich mich den mistigen Stellen am Bund und im Schritt noch mal widmen.


Das Oberteil ist ,wie letzte Woche, das Scout Woven Tee von Grainline.
Wieder im schrägen Fadenlauf zugeschnitten, nur diesmal aus Seide und verlängert.
Nächstes mal mache ich das Shirt noch etwas länger, vor dem Säumen hatte es Minikleidlänge und das hat mir richtig gut gefallen.



Durch die Verarbeitung im schrägen Fadenlauf fällt der Stoff besonders schön, nebenbei erwähnt ist das Scout noch sehr komfortabel zu tragen.
Leider sind die schönen Farben des Stoffs auf den Fotos nicht zu sehen.
In Wirklichkeit ist das ein Blaubeershirt, die Punkte sind ein sattes ins violett spielende dunkelblau. Die Grundfarbe sieht genauso aus, wie Quark in den Blaubeeren gerührt worden sind und die Streifen sind dunkelgrün.
Mit meinem Blaubeer Scout bin ich sehr zufrieden.
Fällt schön, sieht gut aus, ist bequem, ist leicht, knittert wenig und fühlt sich sensationell an.
Das wird auf jeden Fall mit ans Meer kommen.

Und wie immer Mittwochs reihe ich mich in die Riege vieler gutgekleideter Frauen auf dem Me Made Mittwoch Blog ein.
Gastgeberin Nina trägt ein tolles Hemdblusenkleid, dass ich auch noch nähen möchte.

Mittwoch, 1. Juli 2015

MMM 21- Wyome Boyfriend Jeans- Grainline Scout Tee- Blouse Marthe




Die Urlaubsvorbereitungen sind in vollem Gange.
Ich werde mit meinem Mann 2 Wochen an der polnischen Ostseeküste radeln.
Mein Rad braucht eine neue Kette  und ich brauche noch schöne bequeme Radkleidung.
Meine neue Jeans, die Wyome Boyfriend Jeans von Named Clothing, kommt auf jeden Fall mit.


Ich habe den Schnitt ohne Passformänderung in Größe 34 aus einem Jeansstoff mit ordentlich Elasthananteil genäht.
Die Hose wird vorne eigentlich mit Knöpfen geschlossen, ich habe mich für einen Reißverschluss entschieden und die Potaschen waren mir beim Original zu klein, die habe ich vergrößert.
Mir ist das schon fast unheimlich, bei jedem neuen Hosenschnitt , den ich nähe, bin ich fest davon überzeugt meinen neuen Lieblingsschnitt entdeckt zu haben.
Außerdem scheine ich eine Hosenfigur zu haben, da ich in der Regel kaum etwas ändern oder anpassen muss.



Den Nähprozess bei Hosen finde ich sehr angenehm. Eine Hose erfordert die für mich optimale Mischung aus Genauigkeit und Zacki-zacki beim nähen.
Gerade Jeans machen mir besonders viel Spass, weil der Stoff so urtümlich ist.
Außerdem lassen sich zu Hosen ganz andere Silhouetten kombinieren, als zum Rock.
Mein Scout Tee aus einer boucleartigen Baumwolle wird leider nicht mit nach Polen reisen.
Ich habe den Schnitt nach langer Schubladenverweildauer hervor geholt.
Der Stoff ist ein Reststück von meiner Probe-Wyome. Für maximale Bequemlichkeit schneide ich meine Webstoff-Shirts immer im schrägen Fadenlauf zu.
Das garantiert erstens volle Bewegungsfreiheit und zweitens fällt der Stoff schräg zugeschnitten besonders schön.
Leider erfordert dieser locker gewebte Stoff das Tragen eines BH´s.
Mein optimales Radfahrshirt kommt ohne BH aus,das finde ich einfach komfortabler.
Da das Scout Woven Tee jedoch ein ganz schnelles Nähprojekt ist, werde ich meine Vorräte durchsehen und mir ein Urlaubsshirt aus festerem Stoff nähen.


Fest eingeplant habe ich auch eine Blouse Marthe von Republique Du Chiffon.
Marthe hat einfach die nötige Campingplatz-Lässigkeit, macht aber auch was her.
Diese korallenrot-weiss geringelte Marthe habe ich letzte Woche dauernd getragen. Der Soff ist ein fluffiger Sweatshirtstoff, bei dem die Schlingen aussen liegen.
Die Farbe ist nicht optimal für einen Outdoor-Erlebnis-Urlaub. Ich bin noch unschlüssig, ob ich mir eine praktischere Marthe nähen soll.
Vielleicht kommt aber genau diese mit, weil ich mich darin so chic fühle.


Beim Me Made Mittwoch ist Monika heute Gastgeberin.
Ich schaue seufzend auf ihr wunderschönes Anna Dress. An dem Schnitt bin ich gnadenlos gescheitert. Monikas Idee es aus Jersey zu nähen, finde ich aber genial. Das werde ich auf jeden Fall nochmal versuchen.
und sicherlich entdecke ich beim MMM, dem wöchentlichen Laufsteg für selbstgenähte Erwachsenenkleidung, noch mehr Stücke, die ich unbedingt nähen muss.

Mittwoch, 17. Juni 2015

MMM 20- Dakota Shawl Collar Dress von Named Clothing





In Paris habe ich diesen tollen Stoff gefunden. Ein feiner Baumwollsatin, mit sehr dezentem Glanz, einem ordentlichen Elasthananteil, einem Muster, das sich problemlos zuschneiden lässt und in wunderschönen Farben.
Was tun mit besonders kostbarem Stoff, von dem es nur noch einen knapp bemessenen 1,30 Coupon gab?



In dem Fall ist es dann gut, wenn das Muster in beide Richtungen läuft und die Schnittteile ganz besonders platzsparend aufgelegt werden können.
Von Vorteil war auch die Tatsache, dass ich nun mal nur 1,60 m groß bin. Da kann der Rock gekürzt werden.
Ich glaube , insgesamt ist das Kleid bei mir immer noch länger, als beim Modellfoto.
Meine bisherigen Dakotas hatten den Rock unveränderter Länge, so wie es jetzt ist mag ich es auch.


Das Dakota Shawl Collar Dress von Named gehört zu meinen immer wieder gerne verwendeten Schnitten.
Ich mag den Schalkragen und ganz besonders den geschwungenen Saum.
Je nach Stoffwahl kann es eleganter oder auch lässig wirken.
Nach einiger Rumprobierei habe ich jetzt eine gute Methode gefunden, den rumlappenden Kragen zu bändigen.
Nach dem Tip von Frau Sachenmacherin schneide ich das vordere Oberteil doppelt zu. So kann da kein Beleg am Kragen mehr umklappen oder rausrutschen.
Dakotas nähe ich nur aus stretchigen Stoffen ohne dekorative Taschenklappen. In dieser Form ist das Kleid ein relativ einfaches schnelles Projekt. Und vor allem mit Gelinggarantie, also geeignet für besonders kostbare Stoffe.










MMM Gastgeberin Katharina zeigt heute auch einen bewährten Schnitt in neuer Ausführung. Das Coat Dress hängt bei mir auch schon seit einiger Zeit unvollendet herum.
Mehr handgemachte Kleidung für Erwachsene ist wie jeden Mittwoch heute beim Me Made Mittwoch zu finden.

Mittwoch, 10. Juni 2015

MMM 19 Morris Blazer von Grainline mit Line Flax von Ottobre



Beim Fotografieren meiner Mittwochsbilder habe ich mich irgendwann vor Lachen gebogen. Der weltbester Fotograf hat das entstandene Bild zum besten Foto der der Serie gekürt. Und hier ist es.
Mein zweiter Morris Blazer von Grainline hat sich als Diva beim fotografieren entpuppt..


Ich schwöre, dass der Kragen symmetrisch ist , die Ecken befinden sich auf gleicher Höhe, die Spitzen lappen nicht herum und auch der Beleg vorne zuppelt nicht so furchtbar, wie die Bilder nahelegen.


Wennich mich nach vorne beuge, sieht es zwar aus, als würde ich gleich auf die Nase fallen, so kann mein Morris fallen und eventuell den schlechten Eindruck korrigieren.





Nach meinem ersten Morris aus einem sehr festen Romanit war mir nach einem weniger offiziellen Modell.
Der neue Blazer ist aus einem dunkelblauen Sweat, den ich noch im Schrank hatte genäht.


Kombipartnerin zum Morris Blazer ist meine neue Hose aus Waxprint.
Meine Dankeschön für diese Hose , Line Flax aus der aktuellen Ottobre, geht an :
-Karin und Susi, die mit mir Waxprints in Paris gekauft haben. Ich war von der Auswahl an Stoffen so überfordert, dass ich mich immer an der Hälfte des 6 Yard Coupons, den eine meiner Begleiterinnen ausgesucht haben , beteiligt habe.
-Ellamara, deren "Clownshose" mich auf die Idee brachte, Waxprint für eine Hose zu verwenden
-Julia, die freundlicherweise den Schnitt für mich probegenäht hat und letzte Woche beim MMM zeigte.


Die Waxprint Hose ist ziemlich schnell zu einem gerne getragenen Kleidungsstück geworden. Herrlich bequem durch die Bundfalten und  vielseitig kombinierbar.
Obwohl sie eigentlich ein lautes Muster hat passt sie nahtlos in mein Leben.


Das Muster gibt mir beim Tragen noch die Möglichkeit mich in den Urlaub zu träumen. Von weitem sieht es aus, als wären es große Blumen. Bei der Detailbetrachtung entdecke ich eine stilisierte Ananas unter Palmenblättern.
Jedesmal wenn ich die Hose trage, stelle ich mir vor unter den Ananaspalmen zu liegen.



Karin, die ein atemberaubendes Waxprint Kleid trägt, ist heute Gastgeberin beim Me Made Mittwoch.
Ich freue mich schon auf die neuen Inspirationen, die mich heute bei diesem Forum für selbstgenähte Erwachsenenkleidung erwarten.

Mittwoch, 3. Juni 2015

MMM 18- Adelaide von Seamwork



Um für das vorhergesagte Wetter am Wochenende vorbereitet zu sein, hab ich mir ein luftiges ärmelloses Kleid genäht.
Zur Arbeit werde ich es heute leider noch nicht tragen können, da es hier immer noch nicht warm genug ist dafür.
Der Schnitt ist aus der Mai-Ausgabe von Seamwork, das Kleid Adelaide.


Genäht habe ich Größe 2 ohne Änderungen, nur habe ich keine Druckknöpfe verwendet, sondern ganz normale Knöpfe mit Knopflöchern genäht.


Ich hatte perfekt passende Knöpfe hier liegen, da wäre es ja Quatsch, Geld für 13 Druckknöpfe auszugeben.

Grundsätzlich bin ich mit dem Kleid sehr zufrieden. Lediglich am Ausschnitt werde ich beim nächsten Modell einen kleinen Keil herausfalten, da im Oberteil zu viel Stoff ist.


Das Seamwork Magazin von Colette habe ich seit April diesen Jahres abonniert. Nach dem Start im Dezember 2014 habe ich erstmal abgewartet und mir die ersten Ausgaben angesehen.
Seamwork erscheint monatlich und beinhaltet 2 Schnitte und einen redaktionellen Teil zu einem gewählten Thema. Die aktuelle Juni Ausgabe widmet sich dem Thema Strick/Knit Issue.Die Schnitte sind in der Regel kleine Projekte, die sich in kurzer Nähzeit umsetzen lassen.
Mein Adelaide war da mit angegebenen 3 Stunden schon die Ausnahme. Ich bin mit den Schnitten, die ich bekomme sehr zufrieden. Die sind gut gemacht, passen mir ohne viel Gezappel.
Bis auf den Bolero, der in der Mai-Ausgabe war, habe ich alle genäht und einige Schnitte haben es auf meine Favoritenliste geschafft.
Für 3 Dollar pro Schnitt ist das eine gute Ausbeute. ich freue mich jeden Monat auf die neue Ausgabe, da ich dann immer neues Nähfutter bekomme.


Mein Adelaide habe ich gestern, nach Fertigstellung, auf Alltagstauglichkeit getestet. Wunderbar bequem, als Bonus kann ich noch vermerken, dass es sich auch gut unter einem Pullover macht.
Den brauchte ich am Abend leider wieder.




Ich plane natürlich die nächste Version, wahrscheinlich aus einem Waxprint. Der Schnitt bietet ja eine gute Grundlage für große, ausdrucksstarke Muster.

Beim Me Made Mittwoch, dem wöchentlichen Laufsteg für selbstgeschneiderte Kleidung an erwachsenen Menschen,begrüßt uns heute Dodo im Wickelkleid.


Sonntag, 31. Mai 2015

Fussa- Finale der Herzen-Nancy Botwin/Weeds- Ginger Jeans mit Savannah-Top



Heute habe ich es gerade noch geschafft meine Fussa-Kleidung kurz vorm Schließen der Linkliste bei Karin zu fotografieren.
Bisher war es so kalt, da hatte ich keine Lust im Trägerhemdchen draußen zu stehen. Aber hilft ja alles nichts, heute ist der letzte Tag an dem ich mich beim Finale der Herzen verlinken kann.


Mein Vorbild war Nancy Botwin aus der Serie Weeds. Auf meinem Pinterest Board habe ich einige Bilder gesammelt, die mein Stilvorbild ganz gut abbilden.

Eine typische Kombination für diese Figur, die in der Serie öfter zu sehen ist, sind Schlaghosen mit luftigen Oberteilen.
Auch Sandalen mit Keilabsatz sind häufig zu sehen und natürlich ein großer Becher mit geeistem Kaffee.
Sandalen und amerikanischer Kaffeebecher waren schon vorhanden.
Meine modifizierte Ginger Jeans war auch schon Anfang April fertig. In meinem 2. Fussa Beitrag habe ich sie genauer besprochen.


Eigentlich war der Löwenanteil der Arbeit schon vor fast 2 Monaten erledigt. Ich brauchte nur noch ein relativ einfaches Top zu nähen und hatte große Pläne, wie passende Strickjacken und einen luxuriösen Seiden-BH dazu zu nähen.
Entstanden ist "nur" das Top.
Savannah von Seamwork, dem neuen Online Magazine von der Colette Designerin Sarai Mitnick, ist ein schlichtes Top. Zugeschnitten im schrägen Fadenlauf, ohne Abnäher und mit Spaghettiträgern.
Grundsätzlich ist es auch nicht schwer zu nähen. Ich habe es in XS genäht und musste auch nichts ändern, ich habe es lediglich ca 5 cm gekürzt.


Ich habe nur lange mit der Versäuberung des Ausschnittes und der Platzierung der Träger herumexperimentiert.
Es liegen hier einige verbesserungswürdige Savannahs rum. Bei einigen habe ich den Träger schlicht an die falsche Stelle genäht. Bei anderen gefällt mir mein Abschluss am Ausschnitt mit Schrägband nicht so gut.
Arbeiten mit Schrägband ist bei mir leider immer ein Lotteriespiel, manchmal klappt es und manchmal eben nicht.
Da hilft wahrscheinlich nur üben, üben, üben.


Dann wurde es in meiner Findungsphase auch immer kälter, ich dachte ich würde überhaupt nie wieder ein Trägertop brauchen.
Eiserne Disziplin, mein Spass an Resteverwertung und Experimentierfreude haben dann doch noch dieses Savannah hervorgebracht.
Um nicht mehr mit fisseligen Versäuberungen rumzuärgern habe ich das Oberteil gedoppelt.

Aussen

Innen

Das Doppeln des Oberteils gefällt mir gut. Vor alle bei solchen zarten Stoffen, die ich hier verwendet habe, eignet es sich gut. Das das Hemdchen dann auch noch nicht mehr transparent ist, ist ein willkommener Zusatzeffekt.


Was den Fussa für mich so besonders gemacht hat, war die Verbindung von Nähen mit den fiktiven Stilvorbildern. Lauter besondere Frauen waren da versammelt, viele spannende Geschichten wurden erzählt.
Vielen Dank an Karin und Luzie für diese tolle Idee und an alle Teilnehmerinnen, die meine Fantasie beflügelt haben.

Und hier geht es zum Finale der Herzen.

Mittwoch, 27. Mai 2015

MMM 17- Morris Blazer mit Terra Pants



Der Morris Blazer von Grainline ist noch nicht lange auf dem Markt. Mir hat der Schnitt sofort gefallen, nur berichteten die ersten Näherinnen von Lappungsproblemen bei den Belegen und dem Schalkragen.
Das kenne ich ja schon vom Dakota und war erstmal skeptisch.


Jetzt hatte ich hier aber schon seit Jahren diesen cremefarbenen romanitartigen Stoff liegen. Der Stoff ist sehr fest gearbeitet, wäre für ein Kleid, dass ich ursprünglich daraus nähen wollte, viel zu steif.
Dann habe ich im Laufe des MMMay´15 noch festgestellt, dass ich zu wenig helle Kleidungsstücke besitze.
Wenn das Frühjahr schon so mistig ist, mag ich nicht auch noch dunkle Kleidung tragen. Das drückt meine Stimmung zusätzlich zum Wetter.
Im Herbst stört mich das weniger, aber im Frühling habe ich große Lust auf helle Farben.


Der Morris ist eine kurze, verschlußlose, ungefütterte Jacke. Der Schnitt ist für feste Strickstoffe oder Webstoffe mit Elasthan vorgesehen.
Somit ist es ein relativ unkompliziertes Nähvorhaben. ich wollte gerne eine Jacke haben, die nicht so formell wie ein "richtiger" Blazer ist, aber eben auch nicht so leger, wie eine Strickjacke.



Alles in allem bin ich mit meinem Morris sehr zufrieden, auch die möglichen Zuppel- und Lappungsprobleme tauchten bei mir nicht auf.
Ich plane natürlich noch weitere Modelle, so ein nicht ganz günstiger Schnitt muss sich schließlich amortisieren. Ich bin ziemlich gespannt, wie die Jacke sich mit anderem Stoff verhält.


Ebenfalls brandneu ist meine Nadelstreifenhose, die ich dazu trage. Das ist ein polyglottes Modell , schnitt aus Australien, Oberstoff aus Paris, Futter aus Berlin, handgefertigt in Bielefeld.
Die Terra Pants von Pattern Fantastique habe ich inzwischen schon einige Male genäht. Diese Hose ist, aufgrund der großen Bundfalten unschlagbar bequem.
Zusätzlich finde ich sie auch noch sehr cool, ich hatte schon immer ein Faible für sehr weite Hosen.


Diese Hose ist gefüttert, da mein Bedarf an flatterigen dünnen Sommerhosen nicht besonders groß ist.
Ich habe lange überlegt, wie ich eine Hose mit festem Bund und Seitentaschen am besten füttere. Hier habe ich mich dafür entschieden, die Hosenbeine zu doppeln und Oberstoff und Futter wie eine Lage zu verarbeiten.
Das hat ganz gut geklappt. Als doppelte Lage sind die beiden verwendeten Stoffe erstaunlich warm, passen also hervorragend zum kalten Mai.


Dazu trage ich ein Birgitte Basic Tee von Maria Denmark genäht aus Pariser Jersey.

Jetzt geselle ich mich zum virtuellen Laufsteg beim Me Made Mittwoch, wo heute Swingin´Cat mit einem dramatischen Cape Gastgeberin ist.