Mittwoch, 17. September 2014

MMM 28 Viel Neues


Der erste MMM nach der Sommerpause ist für mich ganz besonders, da ich jetzt Mitglied der MMM-Crew bin.
Der MMM ist für mich eine einmalig großartige Veranstaltung. Da hole ich mir unzählige Ideen für meine selbstgenähte Garderobe.
Noch wichtiger ist für mich aber die Vernetzung, die durch dieses virtuelle Treffen entsteht.
Ich habe sowohl im echten Leben, wie auch virtuell viele tolle Frauen kennengelernt. Das wäre ohne den zentralen Treffpunkt am Mittwoch sicherlich nicht so einfach gewesen.
Für mich ist das Mittwochstreffen immer wieder Motivation meine entstandenen Kleidungsstücke zu fotografieren und auf dem Blog zu zeigen.
Ich lese immer wieder dass es bei anderen Bloggerinnen genauso ist.Oft ist der MMM auch der Grund überhaupt mit dem Bloggen zu beginnen.
Gut so, wer weiss, wieviele Frauen ich sonst überhaupt nicht kennen würde.
Darum freue ich mich sehr, dass ich den MMM jetzt mitgestalten kann.


Und hier meine Mittwochskleidung:


Rock 64101 von Zwischenmass
Frau Toni Kapuzensweater von Schnittreif

Röcke finde ich ja schwierig, der Bund ist immer wieder gerne mal zu weit, zu eng, zu hoch, zu hüftig.
Dann rutscht der Rock beim Bewegen entweder nach oben oder dreht sich im Kreis.
Außerdem muss noch ein passendes Oberteil gefunden werden.
Jetzt habe ich aber festgestellt, dass ich den Tragekomfort eines gefütterten Rockes sehr schätze, also arbeite ich daran mein Rockrepertoire zu erweitern.
Nach einigen Fehlschlägen mit gerade geschnittenen Röcken, schwirren mir reichlich Ideen zu Variationen eines weiten Rocks im Kopf herum.
Den Zwischenmass-Schnitt habe ich seit 2 Jahren hier liegen. Meine langsam wachsende Rocklust hat mich motiviert, ihn jetzt mal zu probieren.
Es handelt sich um einen gemäßigt weiten 6-Bahnenrock mit 2 "Klapptaschen" im Vorderteil.


Na gut, bei dem Stoff sind die Taschen nicht zu sehen.Macht aber nichts, ich würde die Taschen beim nächsten Rock auch weglassen. Sie sind nämlich sehr klein, meine Hand passt gerade so hinein.
Und zur Aufbewahrung eignen sie sich ebenfalls nicht, da entsteht eine Beule auf dem Oberschenkel.
Ansonsten bin ich aber durchaus zufrieden mit dem Rock und plane gerade das Nachfolgemodell.



Frau Toni, der Kapuzenpulli, gefällt mir richtig gut.


Die Kapuzenkonstruktion finde ich besonders gelungen. Die Kapuze wird gedoppelt und läuft um den Halsausschnitt herum.
Schwierig zu erklären, da ist die technische Zeichnung eindeutiger. Was mich so begeistert ist die Tatsache, dass ich am vorderen Halsausschnitt nicht 2 Kapuzenteile annähen muss, sondern einen durchgehenden Kragen habe. Außerdem sieht eine gefütterte Kapuze auch von innen schön aus.







 Ok, dass ist hier nicht so 1a fotografiert, in echt ist das natürlich wunderbar.

Jetzt geselle ich mich zu all den gut gekleideten Damen auf dem MMM-Blog und geniesse den wunderbaren Spätsommertag.
 

Sonntag, 7. September 2014

Renoir-Hollyburn mit WM-Lila



Letzte Woche genäht:
Hollyburn aus Viskose, kombiniert mit meinem WM-Pulli.
Den Pullover habe ich nach der Anleitung "Lila" von Madder gestrickt.
Das Garn ist Seide mit 2% Lycra von Lang, das habe ich schon vor Jahren aus einem Schnäppchenkorb gerettet.
Ich hatte sie auch schon zu einem Pellwurst-Pullover verstrickt. Die Pellwurst habe ich nie getragen, das ist mit Lila natürlich anders. Obwohl ich darüber nachdenke den Pullover zu färben, denn das wunderschöne Gelb steht mir leider nicht besonders gut.
Das Tragegefühl ist aber so sensationell, dass ich den Pullover gerne öfter tragen würde.
In braun würde Lila sicher auch gut zu meinem neuen Hollyburn passen.


Im Frühling habe ich für meine allerliebste Freundin einen Hollyburn aus flatteriger Viskose genäht und war sehr angetan vom Fall des Stoffes.
Durch die Viskose wirkte der Rock deutlich schmaler, da ist es dann möglich ein Oberteil über dem Bund zu tragen. 
Meine Hollyburns eignen sich nur für Kombinationen mit engen in den Bund gesteckten Oberteilen.
So habe ich monatelang nach einer schönen Viskose Ausschau gehalten.
Viskose war aus, schließlich habe ich dann im großen Sommerfabrikverkauf doch noch diesen Stoff gefunden.
Renoir war auf der Webkante aufgedruckt, die Farben erinnern tatsächlich an ein Gemälde.
Obwohl ich den Stoff gelatiniert hatte war er sehr unangenehm zu vernähen. Die Folgen davon sind ein mistig eingenähter Reißverschluss und ein ungenauer Saum. Trotz mehrfachem liebevollem Abpusten war die Kreidemarkierung sofort verschwunden.
Nur auf meinen Beinen und dem Teppich blieb eine dicke Kreideschicht sichtbar.

 
Oberteile müssen hier drüber getragen werden, damit die Reißverschluss-Schlamperei verdeckt ist, somit ist mein Plan aufgegangen.
Der Bund ist auch nicht optimal gelungen. Der im Schnitt vorgesehene Bund ist einfach zu breit für meine kurze Taille. Also steht er oben zu sehr ab und leider dreht sich der Rock auch.
Das drehe ich dann regelmässig wieder richtig.
Dafür knittert der Stoff überhaupt nicht. Die Bilder sind nach einem Arbeitstag und 10 km Radfahrt entstanden.
Frau kann halt nicht alles haben.



Sonntag, 31. August 2014

Sonntagsgeplauder


Mein erstes freies Wochenende nachdem ich einen neuen Job begonnen habe.
In den letzten beiden Wochen habe ich unglaublich viel gearbeitet und unglaublich viele Informationen verdauen müssen.
Ich freue mich sehr wieder in einer unabhängigen Buchhandlung arbeiten zu können, bin aber auch froh, dass sich die Stundenzahl jetzt auf eine lebensverträglichen Umfang einpendelt.
Genäht habe ich in der Zeit eigentlich überhaupt nicht. Ich lese etwas wehmütig die Steckbriefe des Stoffwechsels, an dem ich aus Zeitmangel bei der Herbstrunde nicht teilnehmen konnte.
Dieses Wochenende habe ich mich erstmal mit gutem Essen gestärkt. Nachdem ich mich lange Zeit hauptsächlich von Butterbroten ernährt habe, hatte ich akuten Nachholbedarf an gekochtem Essen.
Gestern gab es geschmorte Lammkeule, zum Frühstück habe ich ein neues Rezept Blueberry-Pancakes probiert.
Bei meinem ersten Treffen mit Frau Knopf habe ich perfekte Blueberry-Pancakes in einem Cafe gegessen. Das ließ sich leider nicht wiederholen, weil das Cafe seine Zubereitung geändert hat.
Jedes Pancake-Rezept, dass ich probierte reichte an die damals verspeisten nicht heran.
Der Teig war nie so fluffig wie ich ihn wollte, sondern immer sehr zäh.
Igitt!
Bei Taste of Travel, einem Blog den ich inzwischen in meine Blogroll aufgenommen habe, bin ich dann auf dieses perfekte Rezept gestoßen. 


Sehr lecker.

Bei meiner Näherei stecke ich, wie so einige andere auch, im Jahreszeitenloch.
Mit der Sommerkleidung bin ich durch, aber auf warme Wintersachen habe ich noch keine Lust.
Eigentlich Quatsch, weil meistens fehlen ja die Kleidungsstücke für die Übergangszeiten. Also eigentlich sind ja die Übergangszeiten, die Hauptzeiten in unserer Klimazone.
Aber auch da bin ich noch unentschlossen.
Was aber zu jeder Jahreszeit passt sind Unterhosen. Ich habe lange Zeit Jerseyreste aufgehoben, um daraus passende Slips zu nähen.
Nach einem missglücktem Anlauf im letzten Herbst, bin ich dieses Mal deutlich erfolgreicher.


Die wundervolle Zoe, die auch den MeMadeMay organisiert stellt auf ihrem Blog diesen kostenlosen Schnitt zur Verfügung.
Thank you very much, Zoe!
Ich habe Größe 6 genäht und die Buchsen passen wie angegossen.
2 Teile, 3 kurze Nähte mit der Overlock und Wäschegummi mit Zickzack dran, fertig ist ein Kleidungsstück, das mein Leben auf eine neue Ebene hebt.
Die vorgesehene Doppelung im Schritt habe ich weggelassen, ich brauche die nicht.
Passende, gut sitzende Unterwäsche zu haben ist für mich tatsächlich ein ganz neues Lebensgefühl.
Vorher hatte ich nur Slips die entweder so enge Gummis hatten, dass sie Röllchen an Bauch und Oberschenkel produzierten oder sie waren zu weit und sie verwandelten sich beim bewegen in Stringtangas.
Ganz unangenehm war dann die Stoffwurst im Schritt. Wenn es kühler war, habe ich deshalb Männer-Boxershorts getragen, die haben dann nur am Bauch Röllchen produziert.
So ist es für mich tatsächlich ein neuer Lebensabschnitt nicht rutschende, nicht auftragende Unterhosen zu besitzen.
Kleidung selber nähen eröffnet ganz neue Perspektiven.
So und jetzt mache ich mich an die Auberginentarte für heute abend.

Sonntag, 10. August 2014

Satz mit X Myrtle von Colette


Immer wenn ich im Urlaub mal Online-Bedürfnisse hatte bin ich mit Mann und Kind ins Dorf gefahren. Da gab es ein nettes Cafe mit leckeren Buchweizencrepes, einem schönen Glas Wein und W-Lan.
Ich schaute mir dort Colettes neues Schnittmuster Myrtle an und freute mich wieder mal Geld sparen zu können.
Wasserfallausschnitt steht mir nur ausnahmsweise und auch Gummizug in der Taille ist bei meinem kurzen Oberkörper ein Risiko.
Und dann hat Mema sich diese Myrtle genäht. Das Kleid finde ich toll, mittlerweile habe ich es auch live gesehen. Immer noch toll.
Das Potential mancher Schnitte erschließt sich mir nicht immer sofort. Es kommt immer mal wieder vor, dass ich einen neuem Schnitt erstmal unattraktiv finde und erst wenn einige Bloggerinnen den genäht haben, gefällt er mir doch.
Bei Myrtle hätte ich meinem Instinkt aber ruhig trauen dürfen.



Ich habe das Kleid in Größe XS genäht und da ist noch reichlich Spiel.





 


Das Oberteil ist deutlich zu groß. Nun sind die Schnitte von Colette ja für C-Körbchen konstruiert, die habe ich nicht.
So habe ich das Oberteil gekürzt. Ich habe an den riesigen Armausschnitten jeweils 5cm vorne und hinten eingeklappt und mit einer Heftnaht befestigt. Das schien mir die sinnvollste Stelle zu sein, da wie gesagt die Armlöcher riesig waren.


So sitzt das Kleid etwas besser, schön ist es aber noch lange nicht. Mich erinnert es an alte Hollywoodfilme, wie Quo vadis oder Spartacus. Da haben die Damen auch gerne etwas zu kurze schlechtsitzende Bettlaken an.

Myrtle habe ich ausnahmsweise mal genau nach Anleitung genäht und ich bin von der Konstruktion nicht wirklich überzeugt.
Das Vorderteil ist komplett gefüttert, das Rückenteil überhaupt nicht. So sieht das Kleid von innen zwar hübsch aus, fühlt sich aber komisch an.
Ich habe einen schon länger abgelagerten Viskosejersey verwendet, da ist das Vorderteil ganz schön schwer.
Noch blöder finde ich die Konstruktion des Tunnelzugs, die dreikah bei ihrer Myrtle auch schon bemängelt hat. Da wird gefaltet und gesteckt bis an der Taille vorne 5 Stofflagen übereinander liegen durch die dann ein dickes Gummi gezogen wird.
 



Nach einer ausgiebigen Myrtle-Recherche im Netz habe ich feststellen könne, dass die meisten Myrtles in kleineren Größen nicht richtig passen. Ich bin jedenfalls nicht motiviert dieses Kleid noch zu retten.
Wieder etwas dazugelernt.
Vielen Dank an Mema für das Ausleihen des Schnittes, jetzt weiß ich wie das mit Myrtle und mir ist.

Und um meinen Post nicht mit einem Misserfolg zu beenden zeige ich mein neues Lieblingskleid.





Vogue 8379 aus meinem ersten vernähten Paris-Stoff.
Mit diesem Schnitt verbindet mich eine lange und innige Freundschaft. Genäht wie immer ohne Kragen und mit verschlanktem Rock. Ausserdem lasse ich die Bindebänder weg und nähe die Vorderteile fest.









Mittwoch, 6. August 2014

Paris mit Stoff kaufen


Mein Frankreichurlaub hat mit einem Paris-Aufenthalt begonnen. Ich mag Großstädte, so versuche ich bei jedem Urlaub irgendwie einen Stadtaufenthalt unterzubringen.
Die Entdeckung von airbnb, einer Plattform, die die Privatvemietung von Ferienwohnungen koordiniert, hat die Unterkunftssuche sehr vereinfacht.
Nach einiger Aufregung, weil die ursprünglich gebuchte Wohnung abgesagt wurde, haben wir ein Schmuckstück im 20.Arrondissement gefunden.
Ein luftiges Appartement von 40 qm und Paris lag uns zu Füßen.


Blick auf das Centre Pompidou



Der erste Programmpunkt war natürlich ein Besuch des Marche Saint Pierre, um dort Stoffe zu kaufen.
Ich nehme mein Rad gerne mit auf Reisen, gerade bei Stadtbesuchen ist es wunderbar ganz viel zu sehen und keine platten Füße zu haben.
Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Parisbesuch mit Rad, als ich abends fassungslos realisierte, dass mir nicht die Füße wehtaten. Seitdem möchte ich nicht mehr ohne Rad verreisen.
Wer sei Rad nicht mitnehmen kann, hat in Paris die Möglichkeit sehr preisgünstig Räder über Velib zu leihen.
Für 1,70€ pro Tag oder 8€ pro Woche können die Räder an den vielen Velib-Stationen benutzt werden.
Ziemlich klasse aber noch toller fand ich, dass ich mein E-Bike dabei hatte. Wer Paris beradelt hat schon einige Steigungen zu bewältigen. Ich musste eigentlich immer die "Rue des Pyrenees" entlang fahren, diese Straße macht ihrem Namen alle Ehre. Was habe ich an der langen Steigung meinen Motor geliebt.


Der Marche Saint Pierre liegt zu Füßen von Sacre Coeur. In einem kleinen Carre finden sich unzählige Stoffläden und auch einige Kurzwarengeschäfte.
Mich hat dieser erste Ausflug dorthin überfordert, ich habe keinen Stoff kaufen können.
Das hatte verschiedene Ursachen.
Erstmal war es kalt und hat geregnet. Ich hatte zwar meine Regenausrüstung dabei aber Spaß macht so ein Wetter nicht.
Die Strecke vom Appartement dorthin war sehr nervig, viel Verkehr, große Straßen und zum Ende ein rammelvoller Straßenmarkt, wo wir schieben mussten.

Nach der ersten Runde mit meinem frierenden Sohn haben sich die Männer in ein Cafe gesetzt und warme Getränke zu sich genommen und ich bin noch ein weiteres Mal die Geschäfte kontrollieren gegangen.
Das war mir immer noch zu schwierig. Es waren zu viele Läden und irgendwie sahen die alle sehr ähnlich aus.
So konnte ich das Angebot schwer sortieren. 90 Prozent der Stoffe werden als Coupons verkauft, das bedeutet sie liegen gestapelt auf Tischen. Das erfordert viel Mut, diese Stapel durchzuwühlen, um sich die Stoffe anzuschauen. Da war ich erstmal zu schüchtern, natürlich hat mich auch der Gedanke an meine wartenden Männer gebremst.
Die meisten Coupons sind 3 Meter lang, ein weiteres Hindernis für mich. Eigentlich kaufe ich von den meisten Stoffen 1,50m in Ausnahmefällen 2m.
Also habe ich erstmal Geld gespart und bin in die Wohnung zum Aufwärmen gefahren.

Aber dann am letzten Nachmittag vor der Abreise hatte ich mich sortiert und bin mit Herrn buntekleider ein weiteres Mal zum Stoffkauf aufgebrochen.
Das Kind war erschöpft und wollte den Nachmittag am liebsten mit elektronischen Geräten verbringen, geregnet hat es auch nicht. Die Bedingungen waren also deutlich besser als beim ersten Mal.




Mit meinen Paris-Stoffen bin ich sehr glücklich.

Ganz feiner Baumwolljersey, schon vernäht zu einem Vogue-Wickelkleid

Zarter Wolljersey mit crepe-artiger Struktur

Wolljersey mit Jacquardranken, soll ebenfalls ein Wickelkleid für Herbst und Winter werden.

Traumhaft weicher dickerer Wolljersey, in perfekter Brombeerfarbe

Anthrazitfabener Walk für Kleid und Jacke

Schwarze Popeline mit viel Körper und wenig Knitter, dazu fällt mir sicher auch noch was ein.


Jetzt, wo ich weiß wie Stoffkaufen in Paris funktioniert könnte ich gleich nochmal hinfahren.


Mittwoch, 30. Juli 2014

Urlaub zu Ende


Am Sonntag bin ich aus meinem nahezu perfekten Sommerurlaub zurückgekommen.
Dieses Jahr habe ich meine immer wieder kehrende Frankreich-Sehnsucht befriedigt und war erst 4 Tage in Paris, um von dort aus weiter ans Mittelmeer zu fahren.
Bei Leucate, einer kleinen Stadt nahe der spanischen Grenze, habe ich 2 paradiesische Wochen mit Freunden verbracht.
Wir waren 4 Erwachsene und 4 "Jungs" (6,16,16,18) und hatten ein großzügiges Haus gemietet.
Und es war wunderbar, tolles Haus, tolle Leute, tolles Reiseziel.
Die Gegend um Leucate ist deutlich rauher als ich es von der Cote d´azur kenne. Mehr Wind, dafür aber lange Sandstrände mit der guten Sorte Sand, also weich genug darauf zu liegen aber nicht so fein, dass der Sand dann immer am Körper klebt.



Mit dem Timing hatten wir Glück, es war noch kurz vor Saisonbeginn, dementsprechend waren die Strände noch leer.
So konnte ich mit dem Liebsten morgens bevor die Jugendlichen in den Tag starteten, für ein Stündchen an den Strand fahren.
Das war die Gelegenheit sich nackt in die Sonne zu legen.



 Nicht zu kurz kommen darf in einem Frankreichurlaub das gute Essen. Da hat es sich besonders bewährt mit Menschen unterwegs zu sein, die genauso gerne essen wie ich.

Es gab einige Ausflüge unter anderem nach Lagrasse einem pittoreskem Dorf.







In Lagrasse gibt es regelmässig Konzerte, so konnten wir auf dem Dorfplatz dem Soundcheck einer ziemlich coolen Reggaeband lauschen.
Irgendwann mal möchte ich im Sommer den Süden Frankreichs nach ausgewählten Jazzkonzerten bereisen.





Mittwoch, 9. Juli 2014

MMM 27 In meinem Koffer-Hawthorn von Colette



Ich habe meinen Koffer schon gepackt.
Diesen Post schreibe ich aus Paris, wo wir gestern abend gerade noch rechtzeitig zum Beginn des Fußballspiels angekommen sind.
Gerade noch rechtzeitig fertig geworden ist mein Urlaubs-Hawthorn.
Den Schnitt habe ich schon das ein oder andere Mal vernäht und bin immer sehr zufrieden mit meinen Ergebnissen gewesen.
Eine ärmellose Version hatte ich schon lange geplant, als mir dieser Rosendruck in die Finger fiel hatte ich den optimalen Stoff dafür gefunden..


Mir passt der Schnitt einfach wunderbar, nur das Oberteil muss ich, wie immer um ungefähr 1cm kürzen.
Für die Sommervariante habe ich auch den Rock deutlich kürzer gemacht.
Am Samstag fahren wir weiter ans Mittelmeer, da erwarten uns 30°C. Nichts ist bei solchen Temperaturen willkommener, als ein weiter Rock der in der Meeresbrise schwingt.


Das Oberteil schneide ich bei Hawthorn immer im schrägen Fadenlauf zu. Das ist auf Grund der höheren Dehnbarkeit nicht nur bequemer, ich glaube, es minimiert  auch eventuell auftauchende Passformprobleme, weil der Stoff weicher fällt.


Gleich starten wir zum Stoffgucken und Kaufen zum Marche Saint Pierre und heute abend blättere ich mich durch die anderen gepackten Koffer auf dem MMM-Blog.