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Dienstag, 26. Dezember 2017
Weihnachtskleid Finale 2017 -Plan erfüllt
Ich präsentiere das Saler Jacket von Pauline Alice, die Pantalon Bruges von Orageuse und eine freie Variante des Agate Pencil Dress von Named.
Da ich dieses Jahr Mitausrichterin des WKSA war, habe ich mir ein anspruchsvolles Projekt herausgesucht, damit ich den Sewalong füllen kann.
So sehr ich das gemeinsame virtuelle Nähen schätze, entspricht es mir eigentlich nicht mich auf diese lange Zeit auf einen rigiden Nähplan festzulegen.
Normalerweise mache ich einen Inspirationspost mit vielen Ideen und dann einen Post zum Finale, wo alles ganz anders gekommen ist.
Dieses Mal hatte ich den Anspruch mich an den gut überlegten Plan zu halten.
Habe ich geschafft, aber es war sehr zäh und hat mich ausgebremst.
Bis auf ganz wenige Momente war der Nähprozess eine Disziplinleistung, Spaß hatte ich wenig. Entsprechend bin ich mit den entstandenen Teilen auch nicht richtig zufrieden.
Jetzt, wo es geschafft ist und die Fotos im Kasten sind beginne ich ich langsam mit den Teilen anzufreunden.
Die Hose ist eine Ausnahme, die hatte ich als Probehose für den Sewalong genäht.
Während ich mich durch den Blazer gequält habe, wurde mir klar, dass ich total unmotiviert bin noch eine weiter schwarze Wollhose zu nähen.
Gut das diese Bruges aus dem passenden Stoff schon fertig war.
Der Schnitt ist schön, sorgfältig erstellt und es wird auf jeden Fall noch Folgemodelle bei mir geben.
Meine Agate ist leider zu groß. Oder sieht zu groß aus, die Spitze fällt nicht so schon, wie der Wollstoff bei meinem noch nicht gezeigten Ursprungsmodell.
Getragen habe ich sie lediglich für die Fotos.
Vielleicht setze ich mich nochmal dran und nähe sie kleiner, das ist bei dem Schnitt ganz einfach.
Der Stoff trägt sich ganz angenehm und eigentlich ist sie ganz hübsch.
Und jetzt zum Saler Jacket von Pauline Alice.
Ich habe schon viele böse Worte dafür gefunden, das lasse ich jetzt einfach. Da bin ich mir nicht sicher, ob mein Geschimpfe angebracht ist oder nur die Folge meines lustlosen Nähens ist.
Am Schnitt lag es nicht, der ist gut gemacht.
Die Stoffwahl war nicht wirklich glücklich, da mein Stoff so weich ist das sich nichts ordentlich in Form bügeln ließ.
Ich finde den Blazer insgesamt auch etwas üppig. Mein Fehler, bei der Größenwahl bin ich auf Nummer sicher gegangen.
Aber auch hier fange ich langsam an liebevoller draufzuschauen, so schlecht ist er vielleicht doch nicht.
Irgendwann demnächst hexe ich die Säume doch noch fest, dann ist alles ein bisschen definierter.
Dann wird die Zeit zeigen, ob er getragen wird.
Jetzt lese ich mich durch die vielen schönen Kleidungsstücke, die beim WKSA entstanden sind .
Ich wünsche euch noch einen schönen 2. Weihnachtstag und einen guten Rutsch.
Donnerstag, 14. Dezember 2017
Weihnachtskleid-Sewalong Zwischenstand
Seit letztem Sonntag werden die Fortschritte der Weihnachtskleidung auf dem Me Made Mittwoch Blog gesammelt.
Da konnte ich feststellen, ich hinke weit hinterher.
Schon vor Wochen bin ich hochmotiviert gestartet und habe die millionen Teile meines geplanten Saler Jackets von Pauline Alice zugeschnitten.
Der Schnitt ist ganz liebevoll gemacht, für die Teile aus Vlieseline gibt es Extraschnittteile, das habe ich als großen Luxus empfunden. Bei soviel Sorgfalt gebe ich gerne ein paar Euro mehr für ein Schnittmuster aus.
Dem Ausschneidemarathon folgte ein Bügelmarathon und dann bin ich erstmal in den Urlaub gefahren.
Das Jacket lag und mir war der Schwung abhanden gekommen. Mit viel Überredung habe ich mich dazu gebracht die Futterjacke zusammen zu nähen.
Auch die Ärmel habe ich bei dieser Gelegenheit zusammen genäht. Da sich die Paspeltaschen als immer größer werdende Hürde vor mir aufbauten, habe ich die Knöpfe an den Armen gestrichen.
Auch sonst habe ich fast nichts genäht, weil mich das ausgeschnittene Jacket blockiert hat.
Heute, nach dem Fotografieren, bin ich ein kleines Stückchen weiter.
Die Vorderteile sind zusammengenäht, die Taschenmarkierungen durchgeschlagen und die zweite und dritte Schicht Einlage an Revers und Rollkante sind aufgebügelt.
Die Teile liegen mahnend auf meinem Nähtisch, damit ich mich traue, mich der Taschenkonstruktion zu widmen.
Ich nähe mein Saler Jacket aus schwarzem Wollflanell von Zuleeg.
Diese Firma tauchte vor einiger Zeit in sehr vielen Blogs auf, ich habe meinen Stoff nicht gesponsert bekommen, sondern zum Testen einige Qualitäten 1b Ware bestellt.
Mit dem Wollflanell bin ich sehr zufrieden, der Kettfehler in der Mitte lässt sich gut umschneiden und ich habe einen schönen aber preisgünstigen Stoff für meinen ersten Blazer.
Das Futter ist ein Fundstück vom Tauschtisch in Köln. Roter Stretchflutsch, die Farbe gibt den weihnachtlichen Touch.
Vielen Dank an die unbekannte Spenderin.
Passend zum Blazer hatte ich eine Pantalon Bruges von Orageuse Patterns geplant. Der Seitenstreifen sollte aus dem Stoff, den ich für mein Oberteil gewählt habe sein.
Im Moment tendiere ich dazu die Hose nicht zu nähen.
Erstens habe ich schon eine Bruges aus genau dem schwarzen Wollflanell, nur ohne Streifen. Und zweitens bin ich mir nicht so sicher, ob mir die Stoffkombination gefällt.
Mal schauen, wie sich das bis zum Finale entwickelt.
Das Material gehört in die Kategorie "und ewig grüßt das Murmeltier. Es ist eine stretchige Spitze, die ich bei jedem Sewalong als möglichen Stoff gezeigt habe.
Die Spitze liegt hier seit wahrscheinlich 5 Jahren, ich habe sie gekauft als Marc Aurel noch einen Sonderverkauf in der Fabrik in Gütersloh hatte.
Die Brennprobe sagt, dass es sich um Zellulosefasern handelt also Baumwolle oder Viskose oder beides.
So habe ich mit Agate und der Bruges ohne Zierstreifen auf jeden Fall eine Weihnachtsgarderobe.
Vielleicht klappt es mit dem Blazer auch noch.
Bei Gastgeberin Nina ist ja auch noch nicht abschließend geklärt, welches Kleid sie zum Fest trägt.
Nachtrag:
Ein Hoch auf die Nähgemeinde , Küstensocke hat in ihrem Kommentar den genialsten Vorschlag überhaupt gemacht.
Ich lasse die Taschen weg. Zu groß ist meine Angst, die nicht ordentlich hinzubekommen. Der Stoff ist nämlich wunderbar weich und gefühlig, nur eben auch elastisch. Da graut es mir den zu exakten Streifen und Patten zu verarbeiten. Ich glaube eigentlich, dass das unmöglich ist.
Richtig viel praktischen Nutzen haben die Taschen ja nicht, meine Taschentücher, Schlüssel etc. kann ich in der Hose verstauen.
Danke, danke, danke Küstensocke.
Finale im Blazer, juchhu
Montag, 20. November 2017
WKSA 1- Wir haben so viele Ideen
Ich bin beseelt zurück aus Köln vom Bloggerinnentreffen und jetzt kommt, mit ein wenig Verspätung, meine Planung zum WKSA 2017.
Beim MMM haben sich schon über 50 Teilnehmerinnen versammelt, die ihre Festtagskleidung vorstellen. So viele spannende Projekte, das macht viel Freude , sich durchzuklicken.
Mir fehlt häufig der lange Atem, der für einen Sewalong über mehrere Wochen notwendig ist. Außerdem neige ich dazu, Projekte spontan zu ändern, weil mir meine neue Idee noch besser gefällt.
Als Mitveranstalterin geht das natürlich nicht, also habe ich nach einem Projekt gesucht, das auch einen langen Atem braucht.
Die Wahl fiel auf einen klassischen Blazer.
Einerseits hat es in letzter Zeit immer mal Momente gegeben, da hätte ich gerne einen Blazer angezogen und zusätzlich ist ein Blazer ein klassisches Werkstück mit Techniken, die ich gerne üben möchte.
Einen Reverskragen habe ich schon das ein oder andere Mal genäht, mehr Praxis schadet aber nie.
Pattentaschen habe ich auch schon gemacht, davor habe ich aber immer wieder Respekt. Schlitze in Mäntel oder Jacken vermeide ich üblicherweise, einfach weil ich sie nicht gut kann.
Ich habe aber festgestellt, dass viele vermeintliche Hürden kleiner werden, wenn ich sie immer wieder übe.
Darum stelle ich mich mit dem Blazer einigen meiner Herausforderungen.
Als Schnitt werde ich das Saler Jacket von Pauline Alice verwenden. Die Schnitte von Pauline Alice sind sehr gut gemacht und passen mir in der Regel, schließlich ist ein Jacket so komplex, da möchte ich nicht noch lange an der Passform herumdoktern müssen.
Zu dem Blazer werde ich eine Hose und ein Oberteil nähen.
Die Hose wird Bruges von Orageuse, Probehose habe ich schon genäht, getragen und für gut befunden.
Als Oberteil habe ich eine abgewandelte Agate von Named Clothing geplant.
Mit Agate ging es mir so, wie es mir immer wieder mit den Schnitten von Named geht. Ich fand das Kleid eigentlich potthäßlich, aber es kreiste immer in meinem Kopf herum.
Ich habe es schließlich genäht, ein wenig modifiziert, um es meinen Bedürfnissen anzupassen und jetzt finde ich den Schnitt richtig klasse.
Die Inspirationen für mein Weihnachtsagate kommen vom dasbürofürschönedinge und aus meinem Vietnamurlaub.
Beim letzten Nähkränzchen hat sich dasbürofürschönedinge eine atemberaubende Agate aus schwarzen Wollstoff genäht.
Das weckt Begehrlichkeiten, so ein schönmachendes Kleid wollte ich unbedingt auch.
Ein relativ langes Kleid mit schmalem Rock entspricht natürlich nicht meinem Wunsch nach Bewegungsfreiheit. Ich trage zwar gerne ein Kleid über der Hose, aber ob diese Form wirklich gut aussieht, da bin ich nicht sicher.
Darum wird meine Agate hohe Schlitze ab der Taille in den Seitennähten haben. Das habe ich mir beim Ao Dai, der Nationalkleidung Vietnams abgeguckt.
Der Ao Dai, übersetzt langes Oberteil, ist eigentlich ein Unisex Kleidungsstück. Ich erinnere mich aber nur an Frauen, die einen Ao Dai getragen haben.
Das sah sehr elegant aus.
Für meine vietnamesische Agate habe ich auch schon ein Probeteil genäht, in Köln ausgeführt und bin ebenfalls zufrieden.
Ich denke damit habe ich genug Futter, um den Sewalong zu füllen.
Nächsten Sonntag geht es dann weiter mit der Stoffwahl.
Samstag, 26. November 2016
WKSA -Stoff und Schnitt
Ich bin dabei.
Spät und auch erst zum 2. Treffen geselle ich mich noch zum gemeinsamen Weihnachtskleidnähen auf dem MMM Blog.
Vielen Dank an Yvonne und Dodo, beides Frauen deren Stil und handwerkliches Können ich sehr bewundere, für die Betreuung beim adventlichen Nähen.
Ich wusste dieses Jahr schon lange, dass ich mir das Knitterkleid von Crafteln aus einem Wollstoff für die Festtage nähen wollte.
Beim Fabrikverkauf von Annette Görtz habe ich nach einigem Suchen einen schönen graugrünen stabilen Wollstoff in der richtigen Stärke gefunden.
Als ich den Stoff nach dem Waschen auf dem Bügelbrett hatte, das Zimmer schon ganz vernebelt vom Dampf und das Bügelbrett am Rande seiner Belastungsgrenze, weil ich mich mit viel Körpereinsatz gebügelt habe,dämmerte mir irgendwann, dass ich schon wieder einen Stoff mit eingewebten Metallfäden gekauft hatte.
Wenn es trotz größter Bemühungen einfach nicht möglich ist, Wollstoff glatt zu bügeln, ist das ein deutlicher Hinweis auf Metall.
Bei Fabrikverkäufen sind ja leider nicht alle Stoffe ordentlich beschriftet, ich scheine jedesmal mindestens einen Metallstoff zu erwischen.
Darum weiss ich auch, dass solche Stoffe sich wie Stacheldraht anfühlen, selbst durch die Shirts hindurch, die ich darunter trage, kratzen die noch wie Hölle.
Einen Alternativstoff fürs Knitterkleid habe ich nicht. Da das Kleid im schrägen Fadenlauf gearbeitet wird, darf der Stoff nicht zu locker gewebt sein. Einen stabilen, kleidergeeigneten Wollstoff zu finden ist mir bis jetzt nicht gelungen.
Darum habe ich umdisponiert.
Der Metallstoff wird jetzt eine gefütterte Sorell Hose.
Den Schnitt finde ich toll und ich hoffe, dass das Futter das Kratzen von meiner Haut fern hält.
Füttern werde ich mit diesem gemusterten Stoff, eine Baumwoll-Viskose Mischung. Von dem gemusterten Stoff habe ich eine große Menge sehr günstig gekauft.
Darum plane ich mindestens eine Probebluse für Weihnachten daraus zu nähen.
Dieses Buch habe ich von der weltbesten dreikah geschenkt bekommen.
Und diese Bluse gefällt mir sehr gut, die kann ich mir gut zu Sorell vorstellen.
Sollte ich Zeit haben und die Probebluse gelingen, kann ich mir vorstellen auch noch eine weitere aus festlicherem Stoff zu nähen.
Oder ich überlege mir ein anderes Oberteil, obenrum ist meine Weihnachtskleidung noch nicht in Stein gemeisselt.
Die Hose habe ich schon zugeschnitten, beim Zuschnitt waren die glänzenden Metallfäden sehr gut zu sehen.
Morgen werde ich die Hose nähen und testen, wie das Kratzverhalten nach Füttern ist. Sonst muss ich nochmal ganz neu überlegen.
Montag, 21. Dezember 2015
Finale Weihnachtskleid 2015
Bis Dienstagabend treffen wir uns auf dem Me Made Mittwoch Blog, um unsere selbstgeschneiderte Festtagsgarderobe zu zeigen.
Auch wenn ich bei den Treffen zu den Zwischenständen gefehlt habe, ist der Weihnachtskleid Sewalong eine meiner liebsten Veranstaltungen.
Wie toll, dass Katharina, Monika, Nina und Wiebke in der turbulenten Vorweihnachtszeit sich bereit erklärt haben, den Sewalong zu hosten.
Vielen Dank dafür.
Zu Beginn fällt es mir immer schwer, mich auf ein konkretes Nähprojekt festzulegen. Wie soll ich denn Mitte November schon wissen, was ich 6 Wochen später anziehen soll.
So gibt es im Laufe der Zeit immer wieder Änderungen an dem ursprünglich gefassten Plan.
Die schwarze Samthose habe ich allerdings schon direkt nach der Verkündung meines Plans genäht.
So ist ein Teil genau so entstanden, wie ich mir das vorgenommen habe.
Aus einem schwarzen, stretchigen Baumwollsamt habe ich mir eine Thurlow Trousers genäht.
Die Hose ist sehr bequem, nur leider wächst sie im Laufe der Zeit.
Eigentlich kenne ich das von anderen Hosen mit Elasthananteil, dass sie gut ihre Form halten. Nicht so hier, nach wirklich sehr kurzer Zeit habe ich reichlich Platz am Bund.
Da passt dann eine ordentliche Portion Weihnachtsgans mit hinein.
Aber vor dem großen Weihnachtsessen am 1. Feiertag ist noch ein kleines Zeitfenster um einige kleine Abnäher in die Hose einzufügen.
Mein Oberteil aus Glitzerjersey habe ich zwar genäht, nur ist es mir gründlich misslungen.
Falsche Schnittwahl, zudem macht mich der Stoff sehr blass und graumäusig.
Aber ich nähe ja schon einige Zeit, so finden sich einige passende Oberteile in meinem Kleiderschrank.
Zum Beispiel dieses Shoreline Boatneck aus geblümter Seide, dass ich vor 2 Jahren genäht habe.
Schwarze Hosen sind ja nicht schwierig zu kombinieren.
Weil meine Hose schon lange vor Weihnachten fertig war und ich mich mit der Schnittwahl für das Oberteil so schwer getan habe, brauchte ich noch ein zusätzliches Weihnachtsprojekt.
Mit meinem Clare Coat aus grauem Wollstoff besitze ich einen schönen Mantel für die vielen Verdauungsspaziergänge, die an den Festtagen nötig sind.
Hier habe ich den Schnitt ausführlicher vorgestellt.
damit es mir nicht langweilig wird habe ich bei meiner 2. Clare einiges anders gemacht.
Der hohe Kragen gefällt mir sehr gut und hat sich auch schon bei Würstchen und Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt bewährt.
Der Reißverschluss für Linkshänderinnen braucht bei mir als Rechtshänderin einige Zeit, bis er geschlossen ist. Das ist für mich eine typische Geschichte, die beim zweiten Nähen eines Schnittes passiert. Ich denke ich weiß jetzt ja wie es geht und zack sind die Seiten vertauscht.
Als mir der Fehler auffiel war der Mantel sehr weit fortgeschritten, also habe ich mich entschieden das so zu lassen.
Optisch finde ich das nicht störend, nur das Schließen des Mantels könnte komfortabler sein.
Ich wünsche euch allen wunderbare Weihnachtstage und das Weihnachtsfest, dass ihr euch erträumt habt.
Montag, 23. November 2015
WKSA 2015- 2. Teil Schnitt und Stoff
Meine Entscheidung steht.
Ich habe den Samt, den ich erst im Geschäft liegen lassen habe bekommen. Meine Traumfarbe dunkelgrün gab es nicht, dafür aber klassisches Schwarz.
Wie ihr seht, lässt sich schwarzer Samt ungeheuer aussagekräftig fotografieren, der Stoff schluckt einfach jeden Lichtstrahl.
Der Samt ist von, für Samt, eher leichten Qualität und hat einen ordentlichen Elasthananteil. Es ist ein Baumwollsamt, der sich problemlos in der Waschmaschine waschen lässt und auch bügeln ist kein Problem.
Habe ich alles schon getestet.
Ich werde daraus eine Thurlow Trousers nähen, diesmal mit etwas schmaleren Beinen.
Da die Hose bei mir sehr lässig ausfällt habe ich bei beiden Beinen ca 3cm Weite herausgenommen. Bei dem stretchigen Stoff, müsste sie dann immer noch komfortabel sitzen.
Die Hose habe ich bereits gestern zugeschnitten, da ich so neugierig auf das Ergebnis bin .
Immer wieder habe ich überlegt, ob meine Weihnachtskleidungspläne nicht zu wenig ambitioniert sind.
Zumindest die Hose ist nähtechnisch ein Sausen. Schnitt erprobt, freundlicher Stoff, schnell herzustellen.
Wenn ich mich unterfordert fühle kann ich ja den Jacquard Stoff noch zu einer Alternativhose vernähen.
Da denke ich an eine schmale Anzughose.
Was wäre Weihnachten ohne angemessene Dessous, geplant ist ein Boylston Bra von Orange Lingerie aus der schwarzen Blumenspitze unterlegt mit mit rotem Lingeriestoff.
Den Schnitt habe ich bereits getestet und bin begeistert, passt gut und trägt sich sehr gemütlich.
Bei dem Glitzerstrick bin ich immer noch nicht entschieden. Zumindest wird es kein Kleid, dafür ist der Stoff einfach zu weich.
Mein derzeitiger Schnittfavorit ist das DaytoNight Drape Top von Maria Denmark. Den Schnitt kenne ich schon. Der Wasserfallkragen gefällt mit gut, das Shirt geht auch langärmlig un eine lange Strickjacke lässt sich auch gut dazu kombinieren.
Weitere Möglichkeiten sind
- Linden Sweatshirt von Grainline mit der Kapuze von Frau Toni von schnittreif
-Aberdeen von Seamwork
-Blair Batwing Shirt von Named
-Renfrew von Sewaholic
-Marthe von Republique du Chiffon
Irgendwann wird sich da ein Favorit herauskristallisieren. Vielleicht brauche ich erstmal die Hose, um mir klarer zu werden, welches Oberteil ich dazu möchte.
Und hier geht es zu den anderen Weihnachtskleidplanerinnen auf dem Me Made Mittwoch Blog
Dienstag, 17. November 2015
Weihnachtskleid Sewalong 2015 Ideensammlung
Es ist eine schöne Tradition, dass beim Me Made Mittwoch ein Weihnachtskleid genäht wird.
Hier findet sich die Sammlung verführerischer Ideen, was frau alles so zum Fest tragen kann.
Ich habe bis jetzt noch nicht viel geguckt. mein Kopf ist noch so voll von den ganz unterschiedlichen Eindrücken des letzten Wochenendes.
Da gab es das wunderbare Bloggerinnentreffen in Köln, das ganz viel in meinem Kopf in Bewegung gesetzt hat.
Die Anschläge in Paris schockieren mich und machen mich in ihrer Wucht erstmal sprachlos.
Da tut es mir gut, mich an die konkrete Planung meiner Weihnachtskleidung zu begeben.
Eigentlich entspricht es nicht meiner Nähmentalität ein Kleid oder was auch immer ich anziehe, wochen im Voraus zu planen.
Ich bin eher Schnell- und Spontannäherin, so habe ich bei meinen bisherigen Weihnachtskleidern immer eine Herausforderung gesucht.
Entweder eine ungewohnte Silhouette, letztes Jahr war es ein Schnitt mit millionen Teilen.
Das kann dann umgesetzt werden oder eben doch nicht.
Gerade 2014 hat mich das Weihnachtsgeschäft so gestresst, dass ich mich nicht mehr auf näherische Herausforderungen einlassen konnte.
So habe ich für 2015 kein handwerkliches Schmankerl geplant, eher ein Spiel mit Proportionen.
Weil ja jedes Jahr Weihnachten ist, habe ich im Sommer diesen silbernen Strick bei einem Sonderverkauf für das Weihnachtskleid mitgenommen.
Als mir dann auch noch die Lurexstrumpfhose über den Weg lief, war mein Vorhaben in Stein gemeisselt.
Ein Lamettakleid nach dem Schnittmuster Wren von Colette mit Glitzerstrumpfhose.
Aber ich habe Zweifel
-verkrafte ich soviel Glitzer, dass ich ein Kleid aus dem Stoff möchte, ein Oberteil könnte die bessere Wahl sein.
-ist der Stoff nicht zu weich für Wren, da ginge nur eine Variante mt weitem Rock, das wäre ja noch mehr Glitzer
-ich bräuchte dann ein passendes Unterkleid, da bin ich null motiviert mir eins zu nähen
-die Strumpfhose kratzt wie die Hölle, will ich mit 2 Strumpfhosen übereinander Weihnachten feiern?
Aktuell habe ich ein irgendwie fliessendes, eventuell drapiertes Oberteil aus dem Lamettastoff vor Augen.
Es gibt in meinem Stoffschrank 2 mögliche aber noch nicht zwingende Kombistoffe dazu.
Dieser ist ein Satin mit Elasthan, den ich mir gut als schmale Hose vorstellen könnte.
Das Oberteil dazu dürfte gerne lang sein.
Den schwarzen lackstoff zeige ich seit Jahren bei verschiedenen Sewalongs, weil ich den klasse finde.
Eigentlich will ich den aber in diesem Winter zu einer exquisiten Regen-bzw. hoffentlich nicht benötigten Schneehose vernähen.
So schön der Stoff ist, hat er eine gewisse Nähe zu Plastiktüten. Das ist bei Regen draussen sehr angebracht, in geheizten Räumen weniger.
Aber ich habe noch eine Option in der Hinterhand. Vor Wochen hielt ich Samt in verschiedenen Farben in der hand und habe ihn gleich wieder weggelegt.
Mir gefielen wie gesagt die Farben und dass es Samt ist war erst beim Schauen auf die Innenseite der Stoffrolle ersichtlich.
Damals war ich ganz sicher, dass Samtkleidung für mich niemals nie in Frage kommt.
Samt ist doch altbacken und bieder.
QUATSCH!
Nastjusha von Minervas Pool ist eine der stilsichersten und anti altbackenen Frauen, die ich kenne.
Trotz der von ihr geschilderten Tücken bei der Verarbeitung des Materials bin ich von ihrer hier gezeigten Samthose total hingerissen.
Ich brauche unbedingt eine Schlaghose aus Samt, am liebsten in dunkelgrün.
Ganz sicher bin ich nicht, ob es hier auch dunkelgrünen Samt gibt. So ganz genau erinnere ich mich nicht an die vorhandenen Farben.
Der beste Ehemann der Welt fährt heute nach der Arbeit in Verl vorbei und schickt mir Bilder der Stoffauswahl, dann bringt er mir den Stoff mit.
Könnte sein, dass es eine andere Farbe wird, auf jeden Fall werde ich mir eine Samthose nähen.
Wahrscheinlich nach Thurlow von Sewaholic, den Schnitt habe ich ja getestet und für gut befunden.
Beim Oberteil bin ich noch ganz unentschieden, welchen Schnitt ich nehmen könnte.
Ich sehe die Hose mit einem locker fallenden Neckholdertop vor meinem inneren Auge. Leider lebe ich in einer zugigen Altbauwohnung, selbst wenn ich meinen ökologischen Fussabdruck ignoriere, kann ich nicht genug heizen, um im Dezember ein Neckholdertop zu tragen.
Gibt es Ideen, mit welchem Schnitt ich die Ästhetik bekomme ohne zu frieren?
Sonntag, 16. November 2014
WKSA 2014-Teil 1
Vielen Dank an Dodo und Frau Kirsche, die dieses Jahr die Gastgeberinnen, des WKSA 2014 sind.
Mein Plan steht schon länger fest. Ich werde Vogue 1408 nähen.
Der Schnitt ist aus der aktuellen Kollektion und mir hat er gleich auf Anhieb gut gefallen. Ich habe lange nach einem Schnitt mit Prinzessnähten und einem ausgestelltem Rock gesucht, bei dem der Rock nicht angesetzt wird.
Die Linien des Kleides finde ich sehr spannend, es ist ein klein wenig aufwändiger konstruiert. Das ist genau das richtige Mass an Herausforderung, dass ich mir von meinem diesjährigen Weihnachtskleid wünsche.
Eigentlich passen mir Vogue- Schnittmuster ganz gut, nur alle DKNY-Schnitte, die ich bisher ausprobiert , habe, waren eine Ausnahme.
Darum wird es erstmal ein Probekleid geben.
Von diesem Stretch-Jacquard liegen hier einige Kilometer. Den Stoff habe ich zum Füttern meiner Herbstjacke genommen , eigentlich hatte ich ihn auch als Futterstoff gekauft.
Zum Füttern eignet er sich auch nur bedingt, eigentlich hat er zu viel Gewicht und staucht den Oberstoff auch ein wenig.
In Wirklichkeit fand ich den Stoff schön, war mir nur nicht sicher, ob ich so etwas glitzeriges tragen mag.
Da kommt die Verwendung als Weihnachtsprobekleid doch wie gerufen.
Ich spiele auch noch mit der Idee, den Stoff umgekehrt zu vernähen.
Das finde ich auch sehr schön und es ist eben nicht so glänzend. Zusätzlich wäre dann die flutschige Seite innen und ich könnte das Kleid ohne Unterkleid tragen.
Eigentlich soll das Kleid gefüttert werden, das spare ich mir aber für mein Probekleid.
Ursprünglich habe ich mir für das Weihnachtskleid eine traumhafte schwarze Stretchpopeline mit Satinstreifen gekauft.
Die Satinstreifen sind ca.30cm voneinander entfernt, da müsste ich entscheiden, wie ich sie auf die Schnittteile aufteile.
Aber vielleicht wird aus diesem Stoff ein anderes Kleid, den finde ich so wunderbar, dass ich ihn nur für ganz sichere Schnitte verwenden möchte.
Wenn mein Probekleid gut wird, kann ich mir das auch als endgültiges Weihnachtskleid vorstellen. Ich muss mich nur noch entscheiden ob es glitzerig oder zurückhaltend elegant werden soll.
Hier werden noch mehr Weihnachtskleiderträume vorgestellt.
Donnerstag, 13. November 2014
Jetzt schon an Weihnachten denken

Seit ich blogge, gehört der Weihnachtskleid Sewalong zu meinen liebsten Adventstraditionen.
Darum freue ich mich sehr, dass es auch 2014 diese wunderbare Veranstaltung geben wird.
Gastgeberinnen sind dieses Jahr Dodo und Frau Kirsche vom MMM-Team. 1000 Dank an euch beide.
Den Zeitplan könnt ihr euch hier ansehen.
Ich nähe ja jetzt schon einige Zeit und bin eigentlich immer in MeMade-Kleidung unterwegs. Aber beim Weihnachtskleid kann ich dann mal etwas glitzeriges, nicht so bodenständiges nähen.
Ganz schön, schön sich die Zeit zu nehmen, sich selbst etwas absolut luxuriöses zu gönnen.
Ich lade Weihnachten immer zu einem großen Familienessen mit 15 Personen ein, das macht mir viel Spass.
Noch mehr Spass macht das alles in einem gerade fertiggestelltem Weihnachtskleid.
Montag, 6. Januar 2014
Nähen 2013
Mein Liebling 2013 ist ein Alltagsheld geworden, letztes Jahr war für mich aber ein produktives Nähjahr. Ich habe viel genäht, vor allem Kleider. Sicherlich war es für mich auch eine Zeit, wo ich eine Menge neu entdeckt habe. Es gab viele neue Schnitte von kleinen Independent Firmen, die mich gereizt haben. Die Hemmschwelle diese in der Regel etwa kostspieligeren Schnitte zu erwerben habe ist für mich deutlich geringer geworden.
Das liegt unter anderem auch daran, dass mir die Burda-Schnitte nicht passen, die Anpassungen die ich bei Burda vornehmen müßte sind mir zu kompliziert.
Ich bin mit meinen 1,60 Meter zu kurz für viele Schnittanbieter, mein relativ kurzer Oberkörper gepaart mit einer geringen Körbchengröße sind oft die Ursache für viel überschüssigen Stoff an den entworfenen Oberteilen.
So bin ich immer auf der Suche nach Schnittanbietern, deren Entwürfe keine Anpassungsorgien verlangen. Einige Independent-Labels erfüllen diese Voraussetzung.
Ein weitere Aspekt ist, das ich gerne kleine Firmen unterstütze, da geht soviel Herzblut in den Entwurf, dass ich mich sehr wohlwollend an die Umsetzung dieser Schnitte mache.
Ich bin bei einigen Labels auch fündig geworden, so erwarte ich die neuen Entwürfe von Deer and Doe, By Hand London, Maria Denmark, Grainline und Colette ungeduldig und hoffe, dass sie mir gefallen. Auch das viel diskutierte Gertie-Buch macht mir viel Freude, das Wiggle-Dress und das Suit-jacket sind regelmässig getragene Kleidungsstücke, die mir gut passen. Auch 2014 möchte ich weitere unabhängige Schnittanbieter testen, da gibt es noch einige Entwürfe, die mir gut gefallen.
Und jetzt die Übersicht 2013
Januar
Top:
Simplicity 7051 aus Walk.
Die Farbe ist perfekt für ich und der Schnitt steht mir hervorragend, so trage ich dieses Kleid sehr gerne.
Flop:
New Look 6000 aus grauem Wolljersey.
Meine modifizierte Umsetzung des legendären Dodo-Kleides, ebenfalls mit Raffungen an der Seite nur eben nicht der Burda-Schnitt und kein Wasserfallausschnitt.
Nachdem ich das Kleid fertig hatte, habe ich es oft getragen, weil ich dachte wir werden noch Freundinnen, hat aber nicht geklappt. dieses grau steht mir nicht und die Faltenpartie ist mir nicht besonders gut gelungen. Ich denke ich habe sie zu weit zugenäht, dadurch entsteht dieses platte panel an der Seite. Die Stoffwahl war nicht besonders glücklich, der Stoff ist einfach zu weich für diesen Schnitt.
Februar
Top:
Nina Cardigan von Style Arc aus Merinojersey
Grosse Liebe, diesen Cardigan trage ich gerne und regelmässig und er hat auch schon einige Geschwister bekommen.
Suit Jacket von Gertie aus Walk.
Auch große Liebe, wenn das Wetter es zulässt ist die Jacke meine erste Wahl. Beim Stoffkauf suche ich seitdem den perfekten himbeerfarbenen Stoff, um eine zweites Suit Jacket zu nähen.
Flop:
Beignet von Colette
Das Bild kann ich ja fast ohne Worte einstellen. Einer meiner vielen Versuche einen Rock zu finden den ich gerne trage. Sicherlich soll der Rock an der Taille nicht abstehen und auch an den Hüften schöner fallen. Ich habe Beignet mehrfach aus ganz verschiedenen Stoffen genäht, keiner ist tragbar geworden.
März
Top:
Mellow Sweater aus Alpaka
Und wieder ein Alltagsheld, dieser Pullover hat mich über den nicht endend wollenden, eiskalten Winter, der letztes Jahr bis zum Juni dauerte, ausgiebige Kuschelmomente beschert.
Obwohl ich ihn sehr mag, würde es mir nichts ausmachen den diesen Winter weiter im Schrank zu lassen.
Flop:
McCalls 4769 aka das Dreckskleid
Selten habe ich mich in einem Kleid so besch... gefühlt wie in dieser speziellen Ausführung des Dreckskleides.
Das liegt hier nicht an Nähproblemen oder Fehlern, nur ICH BIN DAS NICHT.
Ein sehr emotionales Kleid,dank der fantastischen Bloggeinnengemeinde hat es jetzt ein neues zu Hause gefunden, wo es geschätzt wird.
April
Top:
Laurel von Colette aus Wolle
Dieser Schnitt hat sich zu einem meiner Lieblingsschnitte entwickelt. Einfach ein tolles Kleid. Die Schnitte von Colette zeichnen sich bei mir durch eine gewisse Unbeständigkeit aus, so habe ich mit Laurel Traumkleider aber auch ziemliche reinfälle genäht. Und ich verstehe einfach nicht woran das liegt, da kann ich nämlich keine nachvollziehbaren Ursachen feststellen.
Bleibt mir nur, das einfach so hinzunehmen. Jedes Laurel ist ein Überraschungspaket.
Elisalex aus Romanit
Wir hatten keinen leichten Beginn, nach etwas Praxis gehört hat aber auch Elisalex viele Schwestern bekommen.
Gerties Wiggle Dress aus Romanit
Ich bin eindeutig polygam, jedenfalls bei meiner Kleiderliebe. Auch dieses Kleid gehört zu meinen Allzeitfavoriten.
Gemeinsam ist all meinen Bildern aus dem April, dass sie den gezeigten Kleidern nicht gerecht werden. Ich glaube da zeigt sich die schlechte Stimmung nach 5 Monaten Kälte ohne einen einzigen Sonnenstrahl.
Deshalb hier noch ein Bild aus dem September vom Wiggle Dress, damit verständlich wird, warum ich es so gerne trage.
Flop:
Mein erster abgebrochener Sew-Along, das Himmelfahrtskommando mit meinem Frühlingsmantel.
Da hängen die Trümmer genau so wie hier gezeigt im Kleiderschrank, das wird auch erstmal so bleiben
Mai
Top:
Wieder ein Wiggle Dress aus Baumwolle mit Elasthan.
Ein absolutes Lieblingskleid, den Stoff finde ich wundervoll, durch den Elasthananteil ist das Kleid superbequem und ich fühle mich besonders schön darin. Mema nennt es mein Starkleid und recht hat sie.
Flop:
Frei improvisiertes Robe Bleuet aus wunderschöner Stenzo Baumwolle.
An diesem Schnitt habe ich mir eine blutige Nase geholt. Zigmal genäht und kein einziges der Kleider hat ein tragbares Ergebnis gebracht. ich hätte gerne ein Kleid mit Prinzessnähten und einem nach unten ausgestellen Rock, nur leider sind die Linien der Robe Bleuet nicht mit meinen Körperformen kompatibel. Kann auch sein, dass mir die nötigen Fertigkeiten beim Anpassen fehlen, jedenfalls ist mir kein Robe Bleuet gelungen.
Das gezeigte Modell habe ich so lange enger gemacht, dass ich darin nicht ordentlich atmen kann. Wenn ich es trage besteht die akute Gefahr, dass ich anmutig zu Boden sinke und das Riechsalz gereicht werden muss.
Der Mai war für mich ein toller Monat.
Erstens bin ich in die USA gereist und habe nette Menschen besucht. Und ich habe am MeMadeMay13 teilgenommen Jeden Tag habe ich meine Kleidung auf meinem Flickr-Fotostream eingestellt und mit den vielen Teilnehmerinnen weltweit geteilt.
Mir hat das viel Freude gemacht, ich hätte nicht gedacht, dass sich dadurch eine so große Verbundenheit mit den anderen Teilnehmerinnen ergibt. Am MMM14 möchte ich auf jeden Fall wieder teilnehmen. Spannend wird dieses Mal, wie sich das tägliche Fotografieren gestaltet, da ich nicht die Hälfte der Zeit mit meinem Lieblingsfotografen im Urlaub bin.
Im Juni ist nicht entstanden, dass in Top oder Flop sortiert werden kann. Ein bisschen Ausprobieren von Knip-Schnitten, ein paar kleine Oberteile oder Jerseyröcke aber eben nichts was das Herz bewegt.
Juli
Top:
Lieblingssommerkleid, Robe Belladone.

In meinem Herzen ist viel Platz, noch ein Lieblingssommerkleid.
Parfait aus Blütenbaumwolle.
Emotionaler Liebling:
Portrait Blouse für den Abiball von Sohn 4
Flop:
Robe Bleuet, schade um den schönen Stoff.
August
Im August habe ich meinen Sommerkleidern Portugal gezeigt.
Und dann war noch Zeit für eine ganz tolle Aktion. Mit Mema und Frau Knopf habe ich mich getroffen und jede hat ihr persönliches Hawthorn genäht
Hier und hier ausführlich nachzulesen.
3 Frauen, 1 Kleid
September
Top:

Patternhack Edith von Maria Denmark.
Ich hätte gerne Wetter für kurze Ärmel und noch das ein oder andere gepunktete Kleid.
Und weil es so schön ist, das Wiggle Dress museal.
Oktober
Top:

Aubepine, Aubepine und Aubepine.
Flop:
Das schwarze Belladone ist aus einem miesen Knitterstoff genäht. Inzwischen habe ich es entsorgt, weil das Kleid immer so aussah, als wäre mein Bügeleisen kaputt.
Überhaupt scheint ein Fluch über meinen schwarzen Kleidern zu liegen, die wollen einfach nicht gelingen.
Wenn ich jetzt die Bilder sehe, gefällt mir die Idee ein langärmeliges Belladone zu nähen wieder ganz gut.
So ein Kleid könnte ich doch gut gebrauchen, vielleicht nehme ich dann eben keinen schwarzen Stoff.
November
Top:
Elisalex mit alltagstauglichem Ausschnitt.
Bin ich froh, dass die Änderung des Ausschnitts gelungen ist. So ist Elisalex ein entzückendes Alltagskleid geworden.
Ein weiterer Schnitt der jederzeit rausgeholt werden kann und sicher ein tolles Kleid wird.
Nico- Sweater von Named Patterns

Der Pulli ist Teil meines Beitrags zum KSA, nicht dass der Rock ein Glanzstück wäre, geschweige denn mein Kostüm, aber so richtig nachhaltig geärgert habe ich mich über den Pullover.
Den Schnitt finde ich wirklich Mist, ganz hoch geschnittene Ärmel. Das bedeutet der Pullover zieht sich bei jeder Bewegung hoch.
Er hat auch keine schöne Form, sondern sieht einfach sackig aus.
Wenn ich Nico sehe werde ich gleich wieder motzig. Ich hatte mir das Ergebnis so schön ausgemalt.
Dezember
Top:
Gifhorn aus halbrotem Tweed.
Vielleicht liegt es am mangelnden Abstand aber meine im Dezember entstandenen Kleider finde ich alle wunderbar.
Mein Gifhorn ist aber das am häufigsten getragene.
Mein sentimentalstes Kleid ist mein Bräutigams-Mutter-Kleid.

Als Weihnachtskleid habe ich es allerdings nicht getragen, weil es dafür einfach zu warm war.
Macht mir aber nichts, wenn die ganz warmen Kleider im Schrank hängen, ich freue mich lieber an menschenfreundlichen Temperaturen.
Das war mein Nähjahr 2013.
Das neue Jahr fing schon vielversprechend, die ersten produkte warten auf willige Fotografen.
Vielen dank an alle, die hier lesen und kommentieren, ohne euch hätte ich nicht mal halb so viel Spass.
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