Mittwoch, 23. November 2016

MMM 23.11.2016- Sorell Trousers von Pauline Alice



Ich nähe am liebsten Hosen.
Das sind Projekte, die angemessen lange dauern, ein wenig Herausforderung sind und eine ganz hohe Erfolgsquote haben.

In meiner ersten Selbstnähzeit vor Jahrzehnten habe ich auch Hosen genäht, ganz weite Karottenhosen aus ganz bunten Stoffen. mit Gummizug und ohne Taschen.
Ich freue mich immer noch wie eine Schneekönigin, dass ich jetzt völlig routiniert einen Hosenreißverschluss einsetzten kann.



Bei Hosen muss ich eigentlich nie Anpassungen vornehmen, die sind nicht so passformsensibel , wie Kleider.
Oder meine Ansprüche beim Beinkleid sind niedriger .



Meine neueste Erwerbung sind die Sorell Trousers von Pauline Alice.
Die Hose hat kleine Bundfalten und ein sehr weite Beine. Es gibt 2 Taschenoptionen für die Rückseite, entweder aufgesetzte Taschen, für die ich mich entschieden habe oder Paspeltaschen.


Meine Sorell habe ich mir au einem sehr, sehr stretchigem Jeansstoff genäht. Ein Arsch zu verarbeiten, dafür trägt sich die Hose sehr angenehm.
Ich habe wenige der typischen Jeans- Ziernähte gemacht. Wirklich nur die allernötigsten, da der Stoff sich beim Nähen ganz entsetzlich wellte.
Es ist aber gut gegangen, die Wellen liessen sich glattbügeln.




Mir gefällt der Schnitt sehr gut. Er hat eine lässige Eleganz und ist sehr bequem zu tragen.
Diese Sorell habe ich mir für einen öffentlichen Vortrag, den ich halten musste, genäht.
Ich wollte etwas schickes, das aber nicht zu konventionell ist, worin ich mich behütet und sicher fühle.
Das hat perfekt geklappt. 
Ich war , dem Anlass entsprechend, maximal entspannt und habe sehr positive Rückmeldungen bekommen.


Manchmal finde ich das Schreiben dieses Blogs sehr mühsam. Bei jedem Post ringe ich mit den Worten, ganz manchmal fließen die Worte und es gibt eine Leichtigkeit, die ich gerne hätte.
Aber ich glaube, genau diese Mühe hat sich bei diesem Vortrag ausgezahlt. Hätte ich nicht so oft nach Worten gesucht, wäre mir das nicht so viel leichter gefallen, als es dieses Mal war.
Ganz abgesehen von dem Selbstbewusstsein , dass geliebte Kleidung vermittelt.


Beim heutigen MMM begrüßt uns Nina in einem bezaubernden Wiggle Dress. Bevor ich zum Zahnarzt fahre, gucke ich gleich mal, ob ich geeigneten Stoff für den Schnitt im Schrank habe.

Kommentare:

  1. Kleidung kann durchaus eine Stütze sein. Aber an manchen Tagen fällt es mir unheimlich schwer, eine schöne KLamotte aus dem Schrank zu ziehen, weil ich mich vielleicht eh nicht so klasse fühle. Deine Hose steht Dir auf jeden Fall hervorragend und mit dem Shirt dazu ist das Ganze einfach hinreissend! LG, Tanja

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  2. Absolut toller Look !
    Diese großzügige Weite steht dir aber auch gut; die Shirt-Hose-Kombination wirkt durch die schöne Stoffwahl gleichermaßen schick und entspannt.
    LG von Susanne

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  3. Ja das kenne ich sehr gut. die richtige Kleidung für einen Vortrag ist extrem wichtig und beeinflusst das Endergebnis. Bei mir ist dann dann Kleidung ohne Elastan, feste Stoffe geben mir mehr Haltung ;-)
    Deine Hose gefällt mir sehr, vor allem die Rückenansicht mit dem schön ausgestellten Bein. LG Kuestensocke

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  4. Einfach nur super lässig! Ich tue mich mit Hosen nähen eher schwer, oft passen sie mir am Bund nicht optimal und ich muss ändern. Auch sehen bei mir die Bundnähte oft nicht gut aus, vielleicht fehlt aber einfach die Übung und ich scheue mich deswegen davor. LG Anke

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  5. Super, ich beneide Dich um dieses tolle Outfit. Mir geht es bei Vorträgen wie der lieben Kuestensocke. Ich muss dann auch festere Stoffe um mich herum haben, aber auch Kleidung in der ich mich sehr wohl fühle. Aber Deine weite Hose und die Bluse dazu ist einfach beidermassen - lässig und chic.
    LG Epilele

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  6. Sehr schöne Hose, ich mag es wenn die Beine so weit sind. Bei mir sind eher die Hosen anpassungsintensiv. So unterschiedlich ist das manchmal :) Liebe Grüße, Zuzsa

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  7. Ja, Kleidung kann eine gute Unterstützung oder auch ein Störfaktor sein. Deine Überlegungen finde ich sehr nachvollziehbar, die Lösung schön und zu dir passend. Für mich wähle ich zu solchen Gelegenheiten auch Outfits, die nicht einengen oder Luft nehmen und die "sehr angezogen" sind.
    Vielen Dank, dass du auch heute um die Worte gerungen hast.
    LG, Bele

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  8. So eine bequeme weite Hose ist was sehr Schönes. Ich mache mir vor Vorträgen auch immer viele Gedanken darüber, was ich tragen soll, um mich wohl und sicher zu fühlen. Und mit so einer lässig eleganten Hose warst du ganz sicher sehr gut gekleidet. LG Carola

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  9. Lässiges und schickes Outfit.
    Ach, Pauline Alice ist wirklich ein Garant für tolle Schnitte!
    Liebe Grüße!
    Sandra

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  10. Hm. Google hat meinen Kommentar gefressen.
    Gut, versuche ich es nochmal.
    Interessant, dass Du Hosen als weniger passformsensibel empfindest als Kleider - ich würde das genau andersherum sehen! Aber ich leide auch an Hosenphobie. Zugegeben.
    Wenn ich die Sorell an Dir so sehe, bedauere ich das sehr. Die weiten Beine, der entspannte Sitz... sieht bequem aus und so richtig zum Wohlfühlen!
    LG
    Katrin

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  11. Toller Schnitt und eine echte "Bunte Kleider Interpretation". Schöner Gruß Mema

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  12. Oh, die Hose sieht ja super aus! Mit der habe ich ja auch schon geliebäugelt, mich aber noch nicht rangetraut:-) Ich glaube, ich muss mich noch näher mit dem Schnitt beschäftigen:-) Vielen lieben Dank für's Zeigen! Liebste Grüße, Selmin

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  13. Eine sehr tolle Hose!!
    ... und nicht zu vergessen das Oberteil. Was ist das für deine Schnitt? Darüber hast Du gar nichts geschrieben.

    Das lange Texten und Rumlaborieren an Blogposts kenne ich gut. Ich denke natürlich immer, das nur mir das so geht, das es so lange dauert meine ich. Schön, das Du darüber was schreibst! Und ja, auch mir fällt es inzwischen leichter als früher unliebsame Briefe oder Ähnliches zu schreiben. Bloggen übt einfach doch.
    Viele Grüße!

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Ich freue mich sehr über eure Kommentare.