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Mittwoch, 1. Juni 2016

MMM am 1.Juni 2016 Robe Folk von Vanessa Pouzet in Utrecht



Die Robe Folk von Vanessa Pouzet musste ich direkt nach ihrem erscheinen kaufen.
Ein einfaches Kleid mit 2 Brustabnähern und einem schönen Saum.


Es gibt bestimmte Silhouetten oder Schnittmusterformen, die mich immer wieder anziehen.
Bei mir gehören Trapezkleider ganz klar dazu.
Ich mag klare Formen sehr gerne, dazu kommt noch dass ich mir das Tragegefühl von dreieckigen Kleider sehr komfortabel vorstelle.
Genug Platz für üppige Mahlzeiten und trotzdem fallen sie noch elegant.

S


Es kann aber schon mal vorkommen, dass diese Sorte Kleid wie ein unförmiger Sack aussieht. Das ist bei der Robe Folk eindeutig nicht der Fall, da passt die Balance für mich wunderbar.
"Das Kleid ist ja auch unten schön", kommentierte der Liebste. Da trifft den Nagel auf den Kopf, gerade der geschwungene Saum macht das Kleid nochmal zu etwas ganz besonderem.


Nach einem ersten Probekleid habe ich mir dieses Modell aus einem lange gehüteten Stoffschatz genäht.
Und weil ich es kann, sind einige Details meinen persönlichen Vorlieben angepasst.
Die V-Ausschnitte vorne und hinten habe ich zu U-Bootausschnitten gemacht, das Kleid ist gekürzt und auch ungefüttert.
Ich denke aber noch an eine Version aus 2 fluffig leichten Sommerstoffen und dann mit den Originalausschnitten.


Wer mag kann noch auf eine kleine Bilderreise nach Utrecht mitkommen.


Von einer unstillbaren Hollandsehnsucht gepackt haben mein Mann und ich ein attraktives Ziel für einen Ausflug gesucht.
In Utrecht gibt es jeden Samstag einen großen Stoffmarkt, der schon seit 400 Jahren stattfindet.
Zack, Ziel gefunden.


Der Markt in der Breedstraat bietet ca 400 m Stoffstände und natürlich auch Kurzwaren mit einem breiten Angebot.
Von Schnappern für 3€ den Meter bis zu nicht ausgezeichneten Haute Couture Stoffen ist alles vorhanden.


Ich habe mir Leder für 2 Taschen gekauft.

Landestypisch und sehr lecker gegessen.


Schöne Bücher angeschaut


Und kann mich zu Hause immer noch an der üppigen Tulpenpracht erfreuen.

Utrecht ist eine Reise wert, es bietet neben dem Stoffmarkt eine wunderschöne Innenstadt, wo ich das nächste Mal mit dem Tretboot die Grachten befahren werde.

Es lohnt sich auch immer beim Me Made Mittwoch vorbei zu schauen.
Heute begrüßt uns Gastbloggerin Nadine, die sich auch einen Stoffschatz gewagt hat.




Mittwoch, 6. August 2014

Paris mit Stoff kaufen


Mein Frankreichurlaub hat mit einem Paris-Aufenthalt begonnen. Ich mag Großstädte, so versuche ich bei jedem Urlaub irgendwie einen Stadtaufenthalt unterzubringen.
Die Entdeckung von airbnb, einer Plattform, die die Privatvemietung von Ferienwohnungen koordiniert, hat die Unterkunftssuche sehr vereinfacht.
Nach einiger Aufregung, weil die ursprünglich gebuchte Wohnung abgesagt wurde, haben wir ein Schmuckstück im 20.Arrondissement gefunden.
Ein luftiges Appartement von 40 qm und Paris lag uns zu Füßen.


Blick auf das Centre Pompidou



Der erste Programmpunkt war natürlich ein Besuch des Marche Saint Pierre, um dort Stoffe zu kaufen.
Ich nehme mein Rad gerne mit auf Reisen, gerade bei Stadtbesuchen ist es wunderbar ganz viel zu sehen und keine platten Füße zu haben.
Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Parisbesuch mit Rad, als ich abends fassungslos realisierte, dass mir nicht die Füße wehtaten. Seitdem möchte ich nicht mehr ohne Rad verreisen.
Wer sei Rad nicht mitnehmen kann, hat in Paris die Möglichkeit sehr preisgünstig Räder über Velib zu leihen.
Für 1,70€ pro Tag oder 8€ pro Woche können die Räder an den vielen Velib-Stationen benutzt werden.
Ziemlich klasse aber noch toller fand ich, dass ich mein E-Bike dabei hatte. Wer Paris beradelt hat schon einige Steigungen zu bewältigen. Ich musste eigentlich immer die "Rue des Pyrenees" entlang fahren, diese Straße macht ihrem Namen alle Ehre. Was habe ich an der langen Steigung meinen Motor geliebt.


Der Marche Saint Pierre liegt zu Füßen von Sacre Coeur. In einem kleinen Carre finden sich unzählige Stoffläden und auch einige Kurzwarengeschäfte.
Mich hat dieser erste Ausflug dorthin überfordert, ich habe keinen Stoff kaufen können.
Das hatte verschiedene Ursachen.
Erstmal war es kalt und hat geregnet. Ich hatte zwar meine Regenausrüstung dabei aber Spaß macht so ein Wetter nicht.
Die Strecke vom Appartement dorthin war sehr nervig, viel Verkehr, große Straßen und zum Ende ein rammelvoller Straßenmarkt, wo wir schieben mussten.

Nach der ersten Runde mit meinem frierenden Sohn haben sich die Männer in ein Cafe gesetzt und warme Getränke zu sich genommen und ich bin noch ein weiteres Mal die Geschäfte kontrollieren gegangen.
Das war mir immer noch zu schwierig. Es waren zu viele Läden und irgendwie sahen die alle sehr ähnlich aus.
So konnte ich das Angebot schwer sortieren. 90 Prozent der Stoffe werden als Coupons verkauft, das bedeutet sie liegen gestapelt auf Tischen. Das erfordert viel Mut, diese Stapel durchzuwühlen, um sich die Stoffe anzuschauen. Da war ich erstmal zu schüchtern, natürlich hat mich auch der Gedanke an meine wartenden Männer gebremst.
Die meisten Coupons sind 3 Meter lang, ein weiteres Hindernis für mich. Eigentlich kaufe ich von den meisten Stoffen 1,50m in Ausnahmefällen 2m.
Also habe ich erstmal Geld gespart und bin in die Wohnung zum Aufwärmen gefahren.

Aber dann am letzten Nachmittag vor der Abreise hatte ich mich sortiert und bin mit Herrn buntekleider ein weiteres Mal zum Stoffkauf aufgebrochen.
Das Kind war erschöpft und wollte den Nachmittag am liebsten mit elektronischen Geräten verbringen, geregnet hat es auch nicht. Die Bedingungen waren also deutlich besser als beim ersten Mal.




Mit meinen Paris-Stoffen bin ich sehr glücklich.

Ganz feiner Baumwolljersey, schon vernäht zu einem Vogue-Wickelkleid

Zarter Wolljersey mit crepe-artiger Struktur

Wolljersey mit Jacquardranken, soll ebenfalls ein Wickelkleid für Herbst und Winter werden.

Traumhaft weicher dickerer Wolljersey, in perfekter Brombeerfarbe

Anthrazitfabener Walk für Kleid und Jacke

Schwarze Popeline mit viel Körper und wenig Knitter, dazu fällt mir sicher auch noch was ein.


Jetzt, wo ich weiß wie Stoffkaufen in Paris funktioniert könnte ich gleich nochmal hinfahren.


Mittwoch, 30. Juli 2014

Urlaub zu Ende


Am Sonntag bin ich aus meinem nahezu perfekten Sommerurlaub zurückgekommen.
Dieses Jahr habe ich meine immer wieder kehrende Frankreich-Sehnsucht befriedigt und war erst 4 Tage in Paris, um von dort aus weiter ans Mittelmeer zu fahren.
Bei Leucate, einer kleinen Stadt nahe der spanischen Grenze, habe ich 2 paradiesische Wochen mit Freunden verbracht.
Wir waren 4 Erwachsene und 4 "Jungs" (6,16,16,18) und hatten ein großzügiges Haus gemietet.
Und es war wunderbar, tolles Haus, tolle Leute, tolles Reiseziel.
Die Gegend um Leucate ist deutlich rauher als ich es von der Cote d´azur kenne. Mehr Wind, dafür aber lange Sandstrände mit der guten Sorte Sand, also weich genug darauf zu liegen aber nicht so fein, dass der Sand dann immer am Körper klebt.



Mit dem Timing hatten wir Glück, es war noch kurz vor Saisonbeginn, dementsprechend waren die Strände noch leer.
So konnte ich mit dem Liebsten morgens bevor die Jugendlichen in den Tag starteten, für ein Stündchen an den Strand fahren.
Das war die Gelegenheit sich nackt in die Sonne zu legen.



 Nicht zu kurz kommen darf in einem Frankreichurlaub das gute Essen. Da hat es sich besonders bewährt mit Menschen unterwegs zu sein, die genauso gerne essen wie ich.

Es gab einige Ausflüge unter anderem nach Lagrasse einem pittoreskem Dorf.







In Lagrasse gibt es regelmässig Konzerte, so konnten wir auf dem Dorfplatz dem Soundcheck einer ziemlich coolen Reggaeband lauschen.
Irgendwann mal möchte ich im Sommer den Süden Frankreichs nach ausgewählten Jazzkonzerten bereisen.





Sonntag, 4. Mai 2014

Nachtrag MeMadeMay14 Tag 3



Noch liege ich in meinem selbstgenähten Nachthemd im Bett und habe noch nicht entschieden, was ich mit meinem Sonntag anfange.
Gestern war ich in Köln und habe den neuen Star meiner MeMade-Garderobe ausgeführt.
Ich erwähnte ja schon, dass ich großzügig von dem wunderbaren Ozelot-Stoff eingekauft habe.
Da der Stoff nicht nur schön, sondern auch knitterfrei ist eignet er sich auch gut für einen leichten Übergangsmantel.
Den Schnitt "Veste Pavot" von Deer and Doe besitze ich seit letztem Jahr , fertig geworden ist bisher nur mein Probemantel danach.
Jetzt endlich auch ein gefüttertes Modell.


Ich beschreibe jetzt nicht alle Verbesserungsmöglichkeiten, die der Mantel bietet.
Die kümmern mich nämlich nicht, weil ich ganz schön verknallt in meine Veste Pavot bin.






Freitag, 2. Mai 2014

MeMadeMay 14 Tag 2



Start nach Maastricht und Köln.

MeMade
-Aubepine
-Hose nach Patrones
-Jacke selbstgestrickt

Wetter:
10-16°, bedeckt

Mittwoch, 4. September 2013

MMM 74 im Museum

In Herford, also nicht weit von meiner Heimatstadt steht das MARTa. Mitten in der Provinz ein Bau von Geary, der auch das legendäre Guggenheim-Museum in Bilbao gebaut hat.
Seit meinem ersten Besuch direkt nach der Eröffnung bin ich bezaubert von diesem Museum.
Immer wenn ich das Gebäude betrete fühle ich mich warm und herzlich begrüßt, so als würde ich sehr warmherzige alte Freunde besuchen.
Erstaunlich, das Architektur so menschenfreundlich sein kann.
Es hat schon Tradition, das wir in den Ferien einen Familienausflug ins MARTa machen, da der Zauber des Gebäudes  auch immer bei unseren Kindern funktioniert  hat.
Die aktuelle Ausstellung mit dem Titel "Visionen" hat mir gut gefallen.
Es gab unter anderem ungewöhnliche Flugobjekte, die Möglichkeit ganz viel Krach zu machen, spannende Filme, ob 500 Menschen mit der Schaufel eine Sanddüne bewegen können.
Sie läuft noch bis zum 8. September und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Bei diesem Ausflug habe ich mein grünes Wiggle-Dress getragen, hier ist das Kleid ausführlicher vorgestellt.









Das Wiggle Dress hole ich ganz gerne aus dem Schrank, es ist etwas Besonderes, ohne sich dabei zu sehr in den Vordergrund zu stellen.
Es ist ja aus einem Romanit genäht und ich bin immer wieder begeistert von dem Stoff, der ist bequem und sieht aber nicht lappig aus. Für die kommende kalte Jahreszeit(igitt) würde ich mir gerne ein Wollmodell nach diesem Schnitt nähen. Nur weiß ich noch nicht genau, wie ich den tiefen Rückenauschnitt verändern soll, damit das Kleid warm genug ist aber seinen Zauber nicht verliert.

Zum MMM lädt heute Catherine in einem so entzückendem Kostum, dass ich meine Entscheidung mir kein Kostum zu nähen noch einmal gründlich überdenken muss.



Montag, 2. September 2013

Urlaubsgarderobe erprobt.

Ich habe 2 Wochen Urlaub in Portugal gemacht und bin begeistert. Vor Jahrzehnten war ich das letzte mal in Portugal, da war der fast 16jährige noch nicht mal ein Jahr alt.
Damals habe ich die Reise mit dem Auto gemacht. 2 Erwachsene, 5 Kinder, 5 Tage Autofahrt, 3 Zelte, der Kontrast könnte nicht größer sein. Diesmal 2 Erwachsene, 1 Jugendlicher, 3 Flugstunden, 1 Wohnung.
Eigentlich hatten wir dies Jahr ebenfalls einen Zelturlaub geplant, nachdem wir für unseren Lissabon-Aufenthalt aber sowieso schon eine Wohnung mit Freunden zusammen gemietet hatten, war die Motivation unsere Campingausrüstung mitzunehmen sehr gering. Also habe ich lange nach bezahlbaren Unterkünften recherchiert und wir haben daraufhin unseren Reiseplan den verfügbaren Unterkünften angepasst.
Herausgekommen sind 3 Tage Lissabon und 12 Tage Algarve, für mich genau die richtige Mischung von Ausruhen und Kulturprogramm.





Das passende Bild zu meinem Parfait im Museu Colecao Berardo.





Es war wunderbar warm in Lissabon, die Abkühlung auf dem Museumsvorplatz war also hochwillkommen.




Quatschmachen an unserem "Hausstrand" in Belladone.

Ferien im Süden machen mich glücklich.
Gutes Essen
Gutes Wetter
Tolle Landschaft
 Schöne Städte
Warmes Meer