Letzte Woche genäht:
Hollyburn aus Viskose, kombiniert mit meinem WM-Pulli.
Den Pullover habe ich nach der Anleitung "Lila" von Madder gestrickt.
Das Garn ist Seide mit 2% Lycra von Lang, das habe ich schon vor Jahren aus einem Schnäppchenkorb gerettet.
Ich hatte sie auch schon zu einem Pellwurst-Pullover verstrickt. Die Pellwurst habe ich nie getragen, das ist mit Lila natürlich anders. Obwohl ich darüber nachdenke den Pullover zu färben, denn das wunderschöne Gelb steht mir leider nicht besonders gut.
Das Tragegefühl ist aber so sensationell, dass ich den Pullover gerne öfter tragen würde.
In braun würde Lila sicher auch gut zu meinem neuen Hollyburn passen.
Im Frühling habe ich für meine allerliebste Freundin einen Hollyburn aus flatteriger Viskose genäht und war sehr angetan vom Fall des Stoffes.
Durch die Viskose wirkte der Rock deutlich schmaler, da ist es dann möglich ein Oberteil über dem Bund zu tragen.
Meine Hollyburns eignen sich nur für Kombinationen mit engen in den Bund gesteckten Oberteilen.
So habe ich monatelang nach einer schönen Viskose Ausschau gehalten.
Viskose war aus, schließlich habe ich dann im großen Sommerfabrikverkauf doch noch diesen Stoff gefunden.
Renoir war auf der Webkante aufgedruckt, die Farben erinnern tatsächlich an ein Gemälde.
Obwohl ich den Stoff gelatiniert hatte war er sehr unangenehm zu vernähen. Die Folgen davon sind ein mistig eingenähter Reißverschluss und ein ungenauer Saum. Trotz mehrfachem liebevollem Abpusten war die Kreidemarkierung sofort verschwunden.
Nur auf meinen Beinen und dem Teppich blieb eine dicke Kreideschicht sichtbar.
Der Bund ist auch nicht optimal gelungen. Der im Schnitt vorgesehene Bund ist einfach zu breit für meine kurze Taille. Also steht er oben zu sehr ab und leider dreht sich der Rock auch.
Das drehe ich dann regelmässig wieder richtig.
Dafür knittert der Stoff überhaupt nicht. Die Bilder sind nach einem Arbeitstag und 10 km Radfahrt entstanden.
Frau kann halt nicht alles haben.






























