Donnerstag, 13. November 2014

Jetzt schon an Weihnachten denken




Seit ich blogge, gehört der Weihnachtskleid Sewalong zu meinen liebsten Adventstraditionen.
Darum freue ich mich sehr, dass es auch 2014 diese wunderbare Veranstaltung geben wird.
Gastgeberinnen sind dieses Jahr Dodo und Frau Kirsche vom MMM-Team. 1000 Dank an euch beide.
Den Zeitplan könnt ihr euch hier ansehen.

Ich nähe ja jetzt schon einige Zeit und bin eigentlich immer in MeMade-Kleidung unterwegs. Aber beim Weihnachtskleid kann ich dann mal etwas glitzeriges, nicht so bodenständiges nähen.
Ganz schön, schön sich die Zeit zu nehmen, sich selbst etwas absolut luxuriöses zu gönnen.
Ich lade Weihnachten immer zu einem großen Familienessen mit 15 Personen ein, das macht mir viel Spass.
Noch mehr Spass macht das alles in einem gerade fertiggestelltem Weihnachtskleid.

Mittwoch, 12. November 2014

MMM 35 Dakota-Shawl-Collar-Dress von Named


Mein Reisekleid für das KöBi-Treffen letztes Wochenende war mein 2.Dakota von dem finnischen Label Named.
Letzte Woche habe ich so furchtbar gefroren, dass ich unbedingt ein ganz warmes Kleid brauchte.

Letzte Woche hat dasbürofürschönedinge beim MMM ihre Dakota-Warnung herausgegeben. Ich hatte das Glück das gezeigte Kleid anprobieren zu dürfen.
Da habe ich erstens sehen können, dass es mir ausgesprochen gut gefällt und ebenfalls von Sybilles Erfahrungen mit dem Schnitt profitieren können.


Dakota ist ein Kleid mit angeschnittenem Schalkragen und einem ausgestellten 8-Bahnen-Rock, die Saumlinie ist abgerundet.
Eigentlich gehören noch aufgesetzte Taschen, sowie Manschette an das Kleid.
Taschen und Manschetten habe ich weggelassen.
Den Kragen habe ich verbreitert und das Vorderteil weiter geschlossen, als die Designerinnen das vorgesehen haben.
Frau Nahtzugabe hat ein unmodifiziertes Dakota genäht, das hier besprochen ist.


Eigentlich bekomme ich Tourette, wenn es um die Schnitte der Firma Named geht, habe ich doch einen teuren Pulloverschnitt dort gekauft und mir damit meinen schönen himbeerfarbenen Strick verhunzt.
Dakota liebe ich sehr, dieser Schnitt hat es in die Riege meiner Standardschnitte geschafft.
Allerdings braucht er auch einige Modifizierungen. Ich würde ihn nicht aus einem Webstoff ohne Stretch nähen, da die Ärmel sehr schmal geschnitten sind.
Der ursprüngliche sehr schmale Kragen benimmt sich nicht gut. In jeder Schnittbesprechung, die ich im Netz finden konnte, wird das Herauskriechen des Belegs moniert.
Der Beleg ist meiner Meinung nach zu schmal konzipiert.
Ich habe sowohl Beleg, wie auch Kragen breiter gemacht, so funktioniert es gut.
Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht auch, das Oberteil zu doppeln.



Mein Reisekleid ist aus einem kuschelig warmem Walk genäht, da waren 2 Stofflagen keine Option. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, diese Technik mit einem dünneren Stoff auszuprobieren.
Auch die Variante mit dem tiefen Ausschnitt möchte ich gerne noch nähen. Mir gefällt die Kombination mit einem Ringelshirt unter dem Kleid, wie Frau Nahtzugabe es trägt, richtig gut.

Der Schnitt hat viel Potential, das Rockteil ist richtig toll, beim Oberteil muss jede schauen, wie es zu ihr passt.
Ich fand die Änderungen am Oberteil nicht schwer und habe schon einige Dakotapläne geschmiedet.
Frau Sachenmacherin zeigt heute ein anderes Dakota, da werden die Möglichkeiten dieses Schnittes sichtbar.



 Noch mehr Anregungen für selbstgenähte Kleidung gibt es wie immer Mittwochs auf dem MMM-Blog
Heute ist Natjuscha von Minervas Pool Gastbloggerin.
Ich mag ihren entspannten aber doch irgendwie extravaganten Stil sehr gerne.


 


Mittwoch, 5. November 2014

MMM 34 Elefantöses Laurel



Laurel von Colette Patterns in elefantengrauem elastischem Wollcrepe.
Ursprünglich sollte das Kleid einen kleinen V-Ausschnitt haben und vorne durchgeknöpft sein. V-Ausschnitt bedeutet das der Stoff an dieser Stelle im schrägen Fadenlauf zugeschnitten wird. Besonders kooperativ verhält sich weich fallender hochelastischer Stoff dabei nicht.
Mehrfache Versuche ihn doch noch irgendwie zu dieser Form zu überreden führen zu totaler Verweigerung. Ich hatte zum Schluss einen Wellenkragen.
Gut, dass ich die Ärmel noch nicht zugeschnitten hatte, die konnte ich dann aus dem vermurksten Vorderteil nähen.


 Laurel ist einer meiner Standardschnitte, den ich immer wieder gerne für ein lockeres Etuikleid nutze. An diesem Kleid habe ich die Form noch weiter optimiert. Ich weiß nicht mehr auf welchem Blog ich den "bum friendly darts", also den pofreundlichen Abnäher begegnet bin, aber die Idee hat mir gut gefallen.
Es passiert immer wieder, dass sich bei mir der Stoff auf der Hüfte und auf dem Po staucht, da nehme ich gerne schnitttechnische Unterstützung zu Hilfe.
Bei diesem Abnäher wird der breiteste Teil des Abnähers ein Stück nach oben verschoben, so ist der Abnäher nicht mehr symmetrisch.


Mein Elefanten-Laurel ist schon einige Tage alt und hat sich sehr bewährt. Da der Stoff fast Jersey-Qualitäten hat, ist es natürlich ausgesprochen komfortabel zu tragen. Die dünne Wolle wärmt sehr schön. Übrigens lässt sich das Kleid auch gut über Hosen tragen. Ein ganz großer Bonuspunkt ist, dass ich dazu meine Trippen-Stiefel, die ganz schwer zu kombinieren sind, anziehen kann.
Obwohl sich auch rote Stiefel gut dazu machen würden, die muss ich nur noch finden.
Gelbe Stiefel gingen auch.

 
Auch heute versammeln sich die Damen in selbstgenähter Kleidung wieder auf dem MMM-Blog.
Gastgeberin Dodo trägt ein wunderbares Oberteil, dessen Potential ich bisher übersehen habe.
Das brauche ich wohl auch.

Sonntag, 2. November 2014

HJSA Teil 3 Zwischenbericht





Meine Bilder vom Zwischenstand sind schon eine Woche alt.
Sie zeigt die Jacke genau an der Stelle, bis zu der ich jede Jacke bzw. jeden Mantel schaffe.
Die langen Nähte sind geschlossen, Futter ist drin.
Keine Säume, keine Verschlüsse.
Die Tücken von Jacken liegen meiner Meinung nach genau in diesen abschließenden Arbeiten.
Bis dahin sieht immer alles gut aus, aber dann darf kein Fehler mehr passieren und es muss sehr genau gearbeitet werden.
Das macht Stress und ich lasse das Teil dann gerne auf einem Kleiderbügel an der Wand hängen.


Außerdem ist eine Jacke/ Mantel  in der Regel ein Nähprojekt, wenn die Näherin schon etwas fortgeschrittener ist.
Der Stoff ist meistens auch deutlich kostspieliger, als für andere Nähvorhaben.
Auch diese Tatsachen erhöhen den Druck.
Ich hatte mir ja fest vorgenommen, die Mantelnäherei dieses Mal leichtherziger anzugehen.
Klar werden Fehler passieren. Schließlich habe ich auch andere Kleidungsstücke für die Tonne produziert.
Wenn ich vorher festlege, dass auf keinen Fall etwas daneben gehen darf, bin ich gelähmt und nähe niemals einen Mantel oder eine Jacke.
Darum habe ich mich heute meinen Dämonen gestellt und die Jacke fertig genäht.
Ich glaube sie ist ganz gut geworden.
Um das besser einschätzen zu können, brauche ich erst mal ein paar Tage Abstand. Noch sehe ich all die Stellen, die besser sein könnten.
Nächste Woche soll es ja leider kühler werden, da kann ich die Jacke dann probetragen.

 Was jetzt?
Ich möchte mich gerne noch weiter mit dem Jacken/Mantelthema beschäftigen. Je mehr ich übe, umso besser werden auch meine Ergebnisse.
Außerdem habe ich beim HJSA noch so schöne Schnitte gesehen, da warte ich auf die Erfahrungen meiner Mitstreiterinnen.
Pepernoot von Waffle Patterns ist von Katharina schon genäht und für gut befunden worden. Nina plant diesen Mantel ebenfalls. Der Schnitt steht bei mir ganz oben auf der Nähliste.
Ebenfalls sehr schön finde ich diesen Mantel aus der Burda-Vintage, ebenso wie die Käferjacke aus dem Heft.
Dann ist da ja noch der Gertie-Mantel, Butterick 5824.
Ein Probeoberteil habe ich schon Anfang des Jahres genäht, passte gut. Ich würde nur gerne den Rock rationalisieren. Vorgesehen ist ein ganzer Teller, dafür bin ich einfach zu klein. Ich habe nur noch keinen überzeugenden Weg gefunden, wie ich die Rockverschlankung umsetzen kann.
Ob ich wohl einfach den Hollyburn-Schnitt als Basis nehmen kann?

Erstmal brauche ich noch was Tolles für das Köln-Bielefeld-Treffen dieses Wochenende. Irgendeinen Mantel werde ich auf jeden Fall noch nähen.

Jetzt verlinke ich mich noch kurz vor Schluss bei Chrissy, die dieses Mal die Gastgeberin des HJSA ist.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

MMM 33 Snowball von Waffle Patterns


Mein heutiges Mittwochskleid ist eine Annäherung an Snowball von Waffle Patterns.
Schon im Mai habe ich mich in dieses Kleid verliebt. Einzig der hohe Kragen hat mich davon abgehalten, mir den Schnitt sofort zu kaufen.
Inzwischen konnte ich mir gut vorstellen etwas wärmenden Stoff um den Hals zu tragen. 
Na gut der Kragen ist jetzt ab, aber sonst habe ich die Schnittführung, die ich so außergewöhnlich schön finde, bei diesem Kleid umgesetzt.
Ich zeige heute, die Geschichte meines grünen Kleides.
Meine erste Version von Snowball war auf Sicherheit bedacht, darum habe ich mir den Schnitt eine Nummer größer ausgedruckt, als ich es normalerweise mache.
Die Designerin ist eine ganz zarte Japanerin, die in den Niederlanden lebt. Yuki hat angefangen ihre Schnitte selbst zu entwerfen, weil ihr die Knip Schnitte immer zu groß sind.
Klar, dass ich dann lieber nicht, wie sonst immer die kleinste Größe wähle. 
Auftritt Snowball in Größe 36:




 Wenn dieses Kleid gesäumt ist, schenke ich das einer lieben Freundin. Es wurde schon anprobiert und passt ihr gut.
Außer der offensichtlichen Tatsache, dass ich dieses Kleid ruhig eine Größe kleiner zuschneiden kann, konnte ich genau fühlen, dass ich es aus einem elastischen Stoff nähen muß.
Sowohl der Kragen, wie auch die überschnittenen Ärmel würden aus einem festen Webstoff nicht meinen Tragekomfortbedürfnissen entsprechen.
Versuch Nummer 2 aus einem sehr elastischem, sehr weichem schwarzem Wollstoff.






Beim Nähen dieses Kleides habe ich entschieden , die Näherei aufzugeben.
Natürlich war die Stoffwahl Mist. Für Snowball braucht es einen Stoff mit mehr Stand, Kragen und Ärmel labbern in einem fliessenden Stoff einfach weg.
Das Kleid wird mit einem durchgehenden Beleg vom Kragen bis zu den Ärmeln versäubert. Ich hatte also den weichen Wollstoff und den Beleg aus einem luxuriösem ultraweichem Seidenjersey zugeschnitten.
Eine schlechtere Stoffwahl ist kaum möglich.
Der Kragen fiel nicht nur in sich zusammen, der innere Beleg produzierte auch massenhaft Falten am Oberteil, nachdem er befestigt war.
Ich habe mit dem Beleg lange experimentiert, bis ich irgendwann entnervt entschieden habe , die Ärmel separat zu versäubern.
Entnervt nach langem Probieren Lösungen für kniffelige Nähprobleme zu finden endet manchmal damit, dass die Ärmel abgeschnitten werden müssen.
Also ist ein ärmelloses Snowball entstanden.
Passt ja auch besser unter Strickjacken.
Obwohl das Kleid im Rücken nicht sitzt und ich mir darin auch nicht besonders gefalle habe ich es fertig genäht.
Jetzt ist es zwar kein Ufo mehr, aber im Kleiderschrank hängt es auch nicht. Um es tragbar zu machen müsste ich da noch mal dran.

Ich habe das mit dem Nähen doch nicht aufgegeben und mir den Schnitt nochmal vorgenommen.


-Genäht aus einem schweren Baumwollstrick mit Elasthan
-Überschnittene Ärmel und Stehkragen eliminiert
-lange Ärmel dazu konstruiert

 

Am Rückenteil habe ich auch noch einige Anpassungen vorgenommen.


Herausgekommen ist jetzt ein tragbares Kleid, mit dem ich mittelmässig zufrieden bin.
Die Ärmel sind nicht so ganz gelungen, da ist diese Falte an der Schulter.
Es trägt sich aber ganz gut, ich mag die Farbe und den Stoff. Ich könnte mir vorstellen, dass wir noch zueinander finden.

Noch mehr Nähgeschichten gibt es heute wieder beim MMM.

 





 
 








 




 



 










Mittwoch, 22. Oktober 2014

MMM 32- Vogue 8379


 Der letzte Sonntag war wahrscheinlich für lange Zeit die letzte Gelegenheit mit nackten Beinen rauszugehen.
Für heute verspricht die Tageszeitung 10 Grad, da würde ich am liebsten überhaupt nicht vor die Tür gehen.
Nur leider ist kein Brot mehr da, muss ich wohl doch raus, wenn ich nicht fasten möchte.



Ich habe den wunderschönen Tag ganz bürgerlich verbracht. Es gab Sonntagskuchen, einen ausgiebigen Sonntagsspaziergang an der Südseite des Teutoburger Waldes, nur keinen Rinderschmorbraten, sondern Bohnensuppe.


Unterwegs war ich in Vogue 8379, einem klassischen Wickelkleid. Den Schnitt nähe und trage ich gerne. Wenn mir irgendwo ein schöner Jersey begegnet, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er ein Vogue Wickelkleid werden möchte.



 Der Schnitt ist, wie die meisten Jerseykleider schnell genäht. Weil er für Jersey konstruiert ist, hat er keine Abnäher, nur die Vorderteile bekommen 2 kleine Falten. Ich nähe immer die Variante ohne Kragen, auch die Belege inklusive Einlage lasse ich weg. Stattdessen säume ich das Kleid vorne und unten schmalkantig mit der Zwillingsnadel.
Auch die Bindebänder habe ich abgeschafft, ich nähe das Kleid einfach an den Seiten zusammen.
Ich habe immer schon eine Abneigung gegen Kleidung gehabt, die sich mit Bändern verschließen lässt.
Das verrutscht, die Bänder drücken oder gehen auf.
Bei einem Ballkleid wäre ich eventuell bereit, beim Bewegen auf meine Kleidung zu achten. Sonst finde ich das nervig.




Deutlich herbstlicher gekleidet begrüßt uns heute Julia beim MMM.










Samstag, 18. Oktober 2014

Herbst Jacken Sew Along 2


Kurz bevor die Linkliste für den HSJA, hier bei Karin zu finden, geschlossen wird, kommt mein Beitrag zu Teil 2 der Jackennäherei.

Meinen Burda-Mantel habe ich fast fertig. Den stelle ich aber doch in einem Extra-Post vor, zumal ich noch eine letzte technische Hürde nehmen muss, bevor er ausgehfertig ist.

Ich würde ja gerne verschiedene Jacken und Mäntel nähen. Stoff dafür habe ich mittlerweile reichlich, da ich keinen der mir unterwegs begegnet ist zurückgelassen habe.
Bis jetzt habe ich die kalte Jahreszeit in 1-2 "vernünftigen" Jacken verbracht. Weil ich hauptsächlich mit dem Rad unterwegs bin, habe ich wind- und wassserdichte Softshelljacken, sowie Daunenbekleidung für die große Kälte.
Meine Schnittmustersuche war bisher immer geprägt von der Idee weitere praktische Aussenbekleidung zu nähen.
Davon habe ich mich jetzt gelöst. Ich möchte schöne , luxuriöse und auch gerne extravagante Jacken nähen. Dafür gibt es genug Gelegenheiten, die zu tragen und ich ziehe über meine schönen Kleider nicht mehr die immer gleiche Aussenhülle.
Es fällt mir inzwischen leicht, da leichtherzig zu sein, da hier einige Mantelstoffe das Stoffregal füllen.

Der HJSA hat mir mein nächstes Projekt beschert.


Frau Frauenoberbekleidung plant diese Patrones-Jacke.
Dank dem bürofürschönedinge kann ich ebenfalls auf diese Patrones-Ausgabe zugreifen.
Ich bin immer wieder mauseglücklich über die Vernetzung von uns Näherinnen.



Der Aussenstoff ist Wolle mit einem Kaschmiranteil in einem warmen weiß.


Die Verschlüsse werde ich nicht, wie vorgesehen, selber nähen, sondern mich für eine der gezeigten Möglichkeiten entscheiden.









Diesen Stoff würde ich gerne zum Füttern benutzen, bin mir aber noch nicht sicher, ob er sich eignet. Vielleicht ist der Stoff zu dick und auch nicht flutschig genug.
Aber ich habe reichlich davon und werde es auf jeden Fall probieren, da mir die Kombination von Aussen-und Futterstoff so gut gefällt.
Die Patronesjacke habe ich schon angefangen. Schnittmuster ist rauskopiert, das ist für mich die grösste Hürde. Ich mache das wirklich nicht gerne.
Der Oberstoff ist zugeschnitten und grob zusammengeheftet. Was zu erkennen ist gefällt mir gut, da bin ich sehr motiviert, die Jacke zügig fertig zu machen.
Solange es noch nicht ganz kalt ist, könnte sie mir gute Dienste leisten.

Dann plane ich noch Vogue 1419. In den Mantel habe ich mich gleich nach Erscheinen des Schnittmusters verliebt. Das ist wirklich ein Kleid für draußen, nur leider ist das Schnittmuster "advanced" eingestuft.
So wirklich fortgeschritten würde ich mich nicht einordnen.
Egal, ich versuche es einfach mal. Vogue-Schnittmuster passen mir ganz gut, ich hoffe dieses auch. Zusätzlich gibt es bei Lladybird einen Sew-Along zu diesem Schnitt. Wenn ich verzweifle kann ich mir dort Hilfe holen.
Ein dunkel-kakao-brauner Mantelvelours liegt schon bereit.

Die Entstehung des Mantels Autumn breeze aus der aktuellen Ottobre, werde ich gespannt verfolgen. Der Schnitt ist einige Male beim HJSA vertreten. Eigentlich wäre der meine erste Wahl gewesen, aber nachdem ich begonnen hatte den Schnitt abzunehmen bekam ich Bedenken.
Das Rückenteil sieht ganz schön schmal aus. Ich habe lange überlegt ein Probeteil zu nähen.
Brauche ich nicht mehr, Julia plant diesen Mantel. Ich schätze, wir tragen ungefähr die gleiche Größe, da warte ich einfach ab, was sie darüber berichtet.

Soweit also meine Jacken-und Mantelpläne. Mal schauen, was am Ende dabei herauskommt. Bei Impulsnäherinnen, wie mir kann sich immer wieder mal was ändern.