Posts mit dem Label Eigenbau werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Eigenbau werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 12. Mai 2014

MeMadeMay14 Tag12



Nach dem sommerlichen April hatte ich die Vision, mich beim MMM14 in duftigen Sommerkleidern zu zeigen.
Heute war aber eine gefütterte Wollhose passender.
Und ein mitteldicker selbstgestrickter Schal, dazu die selbstgestrickte Mütze.
Der schwarze Rollkragenpullover ist gekauft.
Getestet habe ich auch die Imprägnierung meines Ozelotmantels, den habe ich nämlich behandelt.
In unserem Klima ist es praktischer, wenn Mäntel Regen abhalten.
Ich würde sagen für moderaten Niederschlag reicht die Imprägnierung.

MMM14 auf Flickr
MMM14 auf Pinterest

Mittwoch, 9. April 2014

MMM 14 mit Hallo-Bielefeld-Rock




Schon seit Wochen geisterte die Idee mir einen fancy Tüllrock für das Bloggerinnentreffen in Bielefeld im Kopf herum.
Den Plan habe ich das ein oder andere mal verworfen, letztlich erwies sich mein Wunsch nach einem tuffigen, raschelndem ganz und gar unpraktischem Tutu aber nicht los.
Damit ich das Vorhaben auch umsetze habe ich es meinen Mitorganisatorinnen DasBürofürschöneDinge, Frau Knopf und Mema vollmundig verkündet, damit habe ich mich unter Zugzwang gesetzt.
Natürlich gibt es kaum einen besseren Anlass als ein Nähnerd-Treffen abgeknallte Kleidung zu tragen, selten befindet sich frau in einer Atmosphäre, die so wohlwollend und zugewandt ist.

Nach intensiver familiärer Beratung habe ich den Rock mit einem orangem Shirt, genäht nach Birgitte von MariaDenmark kombiniert. Klasse, dass ich zufällig genau die richtigen Schuhe dazu im Schrank hatte.



Der Rock besteht aus 6 Lagen, die obersten 4 sind aus dem Blumentüll, darunter befindet sich eine Lage ziemlich steifer Netztüll für das Volumen und ganz unten noch eine Lage fast schwarzer Futterstoff, ganz schwarz war ausverkauft.
Die einzelnen Lagen haben alle einen Rollsaum, den meine Overlock bewunderungswürdig nähen kann.
Am Bund habe ich sie erst zusammengeheftet und dann mit einem großen Zickzackstich mit einem Jerseystreifen verstürzt.
Für den Jerseybund habe ich meine Taille ausgemessen und ihn beim Annähen gedehnt, dann umgeklappt von innen mit der Hand angenäht.
Es gibt einige Anleitungen für Tüllröcke im Netz, oft ist ein Tellerrock die Grundlage. Ich mag für mich Tellerröcke nicht so gerne also habe ich mir als Basis Hollyburn genommen.
Die Mittelnaht habe ich weggelassen und den Rock im Bruch zugeschnitten, Vorderteil und Hinterteil sind identisch.
Nähtechnisch ist dieser Rock nicht besonders anspruchsvoll, dafür aber ein großer Spass. ich habe mich in der Gesellschaft der Bielefeldbesucherinnen mit meinem Quatschrock richtig gut gefühlt.
Während ich noch versuche in Worte zu fassen, was den Zauber von Nähnerd-Treffen ausmacht reihe ich mich erstmal in das virtuelle Treffen beim MMM ein.


Montag, 3. Juni 2013

MeMadeMay 13

Der MMMay 13 ist vorbei, schade mir hat das richtig Spass gemacht. Ich habe lange gezögert, ob ich mitmache, weil ich in dem Zeitraum 2 Wochen Urlaub geplant hatte.
Darum  habe ich mir einen Organisationsrahmen abgesteckt, der auch in den Ferien zu verwirklichen ist.
Bis auf 2 Tage habe ich es geschafft täglich Bilder im Flickr-Pool einzustellen, dafür bin ich dem weltbesten Fotografen sehr dankbar.
Die Fotos sind alle mit dem Smartphone aufgenommen, so konnte ich sie gleich in meinem Fotostream einstellen.
So ein Smartphone ist echt klasse, ein kleiner rechteckiger Elektrokasten und ich habe einen Fotoapparat, verlaufe mich nie mehr in fremden Städten, habe meinen Yogatrainer dabei  und kann die Konzerte meiner Kinder aufnehmen... mal sehen welche Möglichkeiten der Zauberkasten noch bietet.

Entgegen meiner Befürchtungen war das Fotografieren im Urlaub besonders nett, es gab immer wieder spannende Kulissen für die Bilder, genug Zeit und natürlich gutes Wetter. Es macht schon mehr Spass luftige Sommerkleider zu tragen und zu dokumentieren, als sich hier im Mai mit der Wintergarderobe herumzuschlagen.
Jeden Tag Selbstgenähtes zu trage ist für mich mittlerweile selbstverständlich, wenn ich es täglich dokumentiere bekomme ich einen neuen Blick auf meine Garderobe. So habe ich zum Beispiel festgestellt, dass mir bunte warme Sachen fehlen. Das steht also ganz oben auf meiner Nähliste, außerdem habe ich wenig getragene Kleidung aus dem Schrank geholt, um zu überprüfen, ob sie bleiben dürfen oder aussortiert werden.

Zu den über 400 Frauen der Flickr Gruppe, die fast 600 Bilder eingestellt haben zu gehören, war auch sehr cool. Ich habe da intensiv und gerne geschaut, es gab so viele Kleidungsstile, da habe ich einige neue Impulsgeberinnen entdeckt.
Ich freue mich sehr, dass Zoe einen MMMay14 angekündigt hat, da werde ich sicherlich wieder mitmachen.

Hier sind jetzt die Bilder aus meiner 2. Hälfte des MMMay 13.

Gerties Wiggle Dress


Sorbette, Shirt, Reisehose


Gerties Wiggle Dress





Elisalex


Sorbetto, Rock ohne Schnitt


Sorbetto



Laurel



Elisalex



Knipversuch



Wollshirt



Romanitrock, Mohairpullover



WOLL Beignet



Laurel,wieder aus Wolle



Maria Denmark Day To Night Drape Top



Laurel



Maria Denmark Day To Night Drape Top



Maria Denmark Birgitte Basic Tee



Meine neue Passion Maria Denmark Day To Night Drape Top



Lavakleid

Mittwoch, 22. Mai 2013

MMM 68 Wolle im Mai

Mann, Mann, Mann; ist das kalt hier in Deutschland, da würde ich meinen Urlaub im warmen Amerika gerne verlängern.
Obwohl 2 Wochen ohne Nähmaschine leben mir mittlerweile schon schwerfällt.
Die Zeiten in denen ich meine MMM13-Bilder vor spektakulären Hintergründen schießen lassen kann auch.
Heute mache ich mich also daran meinen Nähentzug zu kompensieren, dazu trage ich mein braunes Shirt aus dem wunderbaren Merino-Jersey den ich im November in Berlin ergattert habe.




Auf dem Plan für heute steht ein weiteres Woll-Jersey-Kleid nach Vogue 1179, bei 11Grad mag ich keine Baumwolle oder anderen Flatterstoffe nähen.
Das Foto im Garten war meine einzige Outdoor-Aktion für heute, ich mache keinen Schritt vor die Tür.
Brr !
Beneidenswert sommerlich gekleidet ist heute Catherine,die zum heutigen  MMM einlädt.


Donnerstag, 23. August 2012

Lamento


Im Moment komme ich mir vor wie eine pubertierende maulige Jugendliche.
Alles ist doof  und mir ist langweilig.
Ich vermisse das Hochgefühl ein großartiges Kleidunggsstück genäht zu haben.
Der Sommer ist bald vorbei also brauche ich keine Flatterkleidchen mehr, für Herbst- und Wintersachen ist es zu warm. In meiner eigentlich nicht so bescheidenen Schnittsammlung findet sich nichts, was ich gerne nähen würde.
Nach meinem Burda-Desaster habe ich noch das ein oder andere  Kleidungsstück für die Tonne produziert.
Hier liegt noch ein angefangerner Rock und ein nicht versäubertes Kleid, beide sind ganz in Ordnung.
Leider nicht so spektakulär, dass ich motiviert wäre sie fertig zu machen.
Wenn sich bei mir die "angenähten" Sachen stapeln blockiert mich das zusätzlich..
Besonders lieb habe ich mich nicht, wenn ich so maulig bin.
Also habe ich mein Nähzimmer aufgeräumt und mir ein neues japanisches Buch bestellt, dafür habe ich mir kilometerweise günstige Jerseys bestellt, um aufregende Dinge zu probieren.
Weil ich meine Wickelkleider so liebe, werde ich "Drape Drape" ausprobieren.
In diesem Buch sind spannende Falt- und Wickeldetails, mal sehen wie die Umsetzung funktioniert.

Als Soforthilfe habe ich meinen Chanelstoff vernäht, der hat eine Menge Platz in meienme Stoffregeal verbraucht.
Es ist ein sehr schwerer, sehr fragiler Strick an den ich mich lange nicht herangetraut habe.
Ich konnte mir dazu nur einen ganz einfachen Schnitt vorstellen, weil  ich glaube der Stoff verträgt nur wenige Nähte.
Da war nichts wirklich passendes vorhanden, so habe ich mir aus meinen vorhandenen einen eigenen Scnitt konstruiert .





Ich finde es ganz o.k., mal schauen wie es sich im Alltag verhält.
Dem Mann gefällt es jedenfalls.


Sonntag, 11. März 2012

Danke Meister Pfriem






Mein neues Frühlingskleid frei nach Licorice aus dem Colettebuch. Mit den Schnitten dieses Buches habe ich schon wirklich schmerzvolle Erfahrungen gemacht, deshalb hatte ich es ausser Sichtweite gestellt  und eigentlich auch schon abgeschrieben.
Ich mochte nicht mal mehr einen meiner beiden anderen Colette-Schnitte nähen, obwohl danach schon gelungene Kleider entstanden sind.
Letzten Sonntag postete Julia ihre Umsetzung von Licorice.
 Leider war Julia nicht ganz glücklich mit ihrem Kleid, aber für mich war es eine Offenbarung.
Der Schnitt hat Potential. Nach einigen Änderungen könnte er zu einer meiner Lieblingsvorlagen werden.
Ich habe sowohl Vorder-wie auch Rückenteil enger gemacht, indem ich im Stoffbruch einige Zentimeter eingefaltet habe.
Die Taille habe ich mittels einfalten ebenfalls ca 3 Zentimeter nach oben verlegt und das weggefaltete und ein wenig mehr am Saum an Länge wieder dazugegeben.
Kragen und Gürtel stehen mir sowieso nicht, deshalb habe ich mir die auch gespart.
Mein Probekleid hat noch die Ärmel dran, die finde ich so mittelmässig, ohne Ärmel gefällt es mir besser.
Der Schnitt ist etwas weiter, dadurch ist es ausgesprochen gemütlich, der Stoff ist ein sehr dünner Baumwollstoff vom hiesigen Preiswertstoffanbieter, 3,95 € pro Meter.
Weil das Kleid ungefüttert erstens superdurchsichtig war und zweitens an mir klebte habe ich es gefüttert.



Das Foto unterschlägt die Färbung des Futters, einem ganz entzückenden Farbverlauf von weiß zu lavendelgrau, ebenfalls aus dünner  Baumwolle zum ebenso günstigen Preis.
Es könnte sein, dass ich noch ein Oberkleid aus diesem Stoff brauche.


Mittwoch, 8. Februar 2012

Das schnellste Kleid der Welt











Wegen mangelnder Frühlingsgefühle habe ich mal nachgesehen, was so in meinem Kleiderschrank liegt. Mir ist nämlich nicht mehr danach, Winterstoffe zu kaufen. Ich warte noch auf den Wunsch nach Frühlingskleidung. Am liebsten würde ich in Winterschlaf fallen und erst wieder aufwachen, wenn die Temperaturen zweistellig über Null sind.
Bei meiner Bestandsaufnahme fiel mir ein sehr langer Strickrock in die Hände, den hatte ich mir in grauer Vorzeit mal im Schlußverkauf gekauft, weil ich die Idee von einem langen kuscheligen Rock genial fand.
Nachdem ich Dodos Kurt bewundern durfte ist noch unverständlicher, dass dieses Prachtstück Jahre im Schrank verbracht hat.
Bis ich dann darüber gestolpert bin und festgestellt habe, dass große umgeklappte Bündchen mit dickem Gummi gefüllt nicht wirklich vorteilhaft aussehen.
Also habe ich beherzt zur Schere gegriffen. Das Bündchen habe ich an der Naht aufgeschnitten, somit war es lang genug, um Armauschnitte einzusetzen.
Ich hatte noch grauen Merinojersey und habe daraus Ärmel ausgeschnitten, die ich dann eingesetzt habe.
Mit dem fertigen Kleid bin ich hochzufrieden, der Stoff ist klasse und ich mag das Kleid sehr gerne.
Noch mehr schnelle, langsame, große und kleine Kleidung gibt es wie jeden Mittwoch bei Catherine.





Donnerstag, 2. Februar 2012

Schnell was Warmes





Das Wetter bremst meine Nähmotivation, eigentlich ist mir nach Frühling. Die Tage werden heller und meine Haut braucht dringend Luft.
Vor 3 Jahren bin ich mit meinem Liebsten bei Minustemperaturen ins Flugzeug gestiegen und habe Urlaub in Indien gemacht. Die beste Mutter der Welt hat derweil Kinder und Haus gehütet , das war grandios.
Um den menschenfeindlichen Temperaturen zu begegnen habe ich mir einen Monsterloop aus Supersonderangebotswolle gestrickt. Dicke Wolle, dicke Nadeln, zwei Abende vor dem Fernseher.
Ich finde Loops so genial, weil da, im Gegensatz zu einem Schal, keine Enden rumnerven. Es gibt ja Menschen, die drapieren ihren Schal elegant um ihren Hals, bei mir sieht es entweder gewürgt aus oder die elegante Drapierung löst sich auf und der Schal fällt auf den Boden.
In Indien tragen viele Frauen einen bunten Schal, wie Schmuck und der bleibt immer perfekt drapiert.
Ich habe mir das genau angesehen, weil ich so fasziniert davon war. Der Schal war mit Sicherheitsnadeln fixiert, habe ich auch versucht, bei mir kriechen die Nadeln leider immer raus.
Da lobe ich mir einen Loop, den schlinge ich mir zweimal um den Hals und gut ist.
Aus dem gleichen dicken Garn habe ich mir noch eine Puschelmütze dazu gestrickt.
Ich bin immer wieder erstaunt, wieviele Menschen jetzt noch ohne Mütze unterwegs sind.
Mützentragen scheint eine Lebenseinstellung zu sein, es gibt viele Menschen, die lieber frieren, weil sie Mützen aus Prinzip ablehnen.
Ich finde nichts geht über eine schöne warme Mütze.
Ausserdem sind sie so dankbare Strickprojekte, schnell fertig, wenig Garnverbrauch und im Gegensatz zu Strümpfen, Handschuhen, Ärmeln brauche ich nicht zweimal das Gleiche zu stricken.
Melleni kommentierte gestern bei mir über die Mühsal 2 Kitakinder bei diesen Temperaturen zu verpacken, das Elend ist bei mir vorbei bzw. altersangepasst.
Mein 14jähriger saß gestern abend auf dem Sofa und klagte über kalte Füße, ich schaute runter und der junge Mann trug Sneakersöckchen.
Also habe ich ihn losgeschickt seine Skikniestrümpfe suchen lassen.
Schal, Mütze, Handschuhe waren auch noch nicht im Einsatz.
Heute morgen wurde jedoch nicht kontrolliert, ob er wirklich alles angezogen hat.
Ich ziehe heute jedenfalls alles an und mache einen Spaziergang.


Mittwoch, 1. Februar 2012

Kälteerprobt




Ich trage heute bewährte Winterkleidung. Meinen Adventsrock aus Wolle- Alpaka und einen einfachen Raglanpullover, gestrickt aus einem Baumwoll-Alpakagarn von der Firma Rowan.
Mir fehlt noch eine braune warme Strumpfhose, aber dunkelbraune Strumpfhosen sind diesen Winter nicht zu kriegen.
Eigentlich will ich  mich auch nicht mehr um warme Strumpfhosen kümmern müssen, ich bin es so leid immer  zentimeterdicke Schichten um mich herum zu packen.
Nach Catherines Erläuterungen habe ich in diesen Rock einen nahtverdeckten Reißverschluß eingenäht. Das Zusatzfüßchen passte allerdings nicht an meine Nähmaschine, aber der Kordelfuß, der dabei war ging genauso gut.
Jetzt kann ich den Rock endlich auch mit kurzen Oberteilen tragen, bei meiner ursprünglichen Lösung klaffte er am Bund auseinander.
Jetzt gucke ich  bei Catherine, wie ihr der Kälte begegnet.
Die weißen Punkte auf dem Foto sind Schneeflocken, die vor der Linse tanzen.
Igitt!

Freitag, 27. Januar 2012

Kleine Grüns




Kleine Grüns im Uhrzeigersinn

-Erbsengrüner Loop aus "Aran", die Wolle ist für Pullis toll, am Hals kratzt sie leider.

-Moosgrün-schwarz melierte Wolle für Monsterloop, wird mit Nadelstärke 12 gestrickt.

-Flaschengrüne Mütze aus "Alta Moda Alpaka", passt unter den Fahrradhelm und ist ganz weich.

-Kiwigrüner Alpakaschal, an dem habe ich lange gestrickt, leider kratzt der auch ein wenig.

-Apfelgrüner Seidenspiralschal aus meinem Japanbuch, ich brauche auch zarte Sachen für meinen Hals.

Grün hilft, ich habe gestern die ersten Zaubernußblüten gesehen.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Keine Panik

Seit zwei Jahren liegt über mir der Weihnachtskleidfluch, seitdem ich mich entschieden habe ein rotes Weihnachtskleid zu  nähen.
Dieses Jahr war ich ganz listig und hatte mir einen pinken und keinen roten Stoff ausgesucht, leider war der nur auf dem Bildschirm pink.
In echt ist der ROT.


Passt gar nicht.
Dieses Kleid braucht entweder Prothesen oder Wollknäule.
Ich war so sauer, dass jeder Versuch dieses Kleid noch zu retten gescheitert wäre.
Also entschied ich mich für einen Neuanfang und wollte schnell noch ein wenig von dem Stoff nachkaufen.
Weihnachtskleidfluch: Der Stoff war ausverkauft!
Ich hatte kurz mit dem Gedanken gespielt zu kneifen und mir neuen Stoff zu kaufen und kein rotes Kleid zu nähen.
Dafür hatte ich aber noch zuviel roten Stoff übrig, und ich wusste, den fasse ich sonst nicht mehr an, weil der mich immer an mein Trufle Desaster erinnert. Dieser Stoff musste also mein Weihnachtskleid werden.
Die Folge davon war, dass ich von akuter Nähunlust befallen wurde.
Letzte Woche wollte ich eigentlich posten, alles Mist, ich habe noch nichts genäht.
Mittlerweile war ich fest davon überzeugt, dass der Stoff bzw. die Farbe schuld daran ist, wenn mein Weihnachtskleid dieses Jahr wieder misslingt.
Ich habe mich zur Ordnung gerufen und letzte Woche Sonntag die Rohfassung zusammengenäht. Das war kein Spaß. Ich war brummig und ganz sicher, dass es wieder ein  Kleid für die Tonne werden würde. Es sah aber garnicht so schlecht aus.





Trotzdem war es eine Überwindung weiterzunähen. Aber ich wollte den Kopf freikriegen  für neue Projekte und meine Nähunlust loswerden, so habe ich mich zur Disziplin gezwungen.
Jetzt sind nur noch Kleinigkeiten an meinem Weihnachtskleid zu machen, könnte sein, dass der Fluch überwunden ist.

Heute zeige ich euch mein Unterkleid. Der Stoff war eigentlich als Futter für das Weihnachtskleid gedacht.
Ich habe mich dann aber entschieden ein Unterkleid zu nähen, weil ich es dann öfter einsetzen kann.






Die Kanten sind mit weißer Spitze eingefasst.



Mit dem Unterkleid bin ich lecker zufrieden, die Seide trägt sich phänomenal. Am Freitag seht ihr es dann in Kombination mit ROT.
Bei Catherine treffen sich wieder alle WKSA- Teilnehmerinnen
Wahrscheinlich ist Blogger jetzt verflucht, weil dieser Post an der falschen Stelle erscheint.
Letzten Mittwoch wurde auch ein großer Teil meiner Kommentare nicht übermittelt.
GRRRRH!

Sonntag, 27. November 2011

Die Farbe Rot

Ich liebe Rot, leider ist das richtige Rot ganz schwer zu finden.
Das ist mein Adventsrock in genau dem richtigen tomatenrot. Der Stoff ist eine ganz weiche Woll-Alpakamischung von der netten Frau Tersch.
Der materialverbrauch für schmale Röcke ist ja sehr gering, ich brauche nur 0.5 m. Da kann ich mir dann edle Stoffe gönnen. Es macht mir unglaublich viel Freude mit hochwertigen Stoffen zu arbeiten, da macht sogar Säumen mit der Hand Spaß.
Der Schnitt ist ein abgewandelter Römö:
ich habe den Schnitt an den Querabnähern geteilt und den oberen Teil als Bund angesetzt.
Geschlossen wird der Rock mit einer roten Samtschlaufe und einem großen Knopf, so bin ich ums Reißverschluß einnähen herumgekommen.
Jetzt habe ich schon mal ein Weihnachtsteil in rot, mein Weihnachtskleid entwickelt sich nämlich gerade zu einer Katastrophe.

Samstag, 19. November 2011

Bittere Pillen



Schönes Kleid oder? Mir gefällt es
Das ist Pastille aus dem Colettebuch.
Seit das Buch angekündigt ist bin ich scharf darauf mir das Titelmodell zu nähen. Ich finde die Ärmel so entzückend, den Rockteil mit den Pintuckfalten, ach eigentlich alles.
Dann hatte ich diesen wunderbaren kuscheligen Stoff und wußte schon genau, wie sich dieser Stoff verwandelt in dieses Kleid anfühlen wird.
"An den Stoff haben sich nicht viele rangetraut, weil der so grob gewebt ist" , so war der Kommentar der Stoffladenbesitzerin.
Macht mir doch nichts, ich bin schließlich mutig und unkonventionell.
Ich war beim Zuschneiden großzügig. Der Stoff ist wirklich sehr grob gewebt und ich wollte nicht dauernd an dem Kleid rumflicken müssen, wie an meinem Rooibos.
Da fand ich es eine gute Idee ein wenig Platz zu lassen, zumal der Stoff auch ganz schön dick ist. Das Kleid sollte schließlich nicht so auftragen.
Die Folge war, ich habe alles enger gemacht und zwar richtig viel, die Pintuckfalten im Saum hatte ich gestrichen, da der Stoff dafür zu fragil war.
Die Ärmel mußten ab, die Schulternähte verkürzt werden. Es sitzt immer noch recht großzügig, aber ich finde das zu vertreten.
Vielleicht liegt das Anpassungsdrama an meiner Karlsson-Mentalität, "das stört keinen großen Geist".
Ganz abgeschrieben habe ich Pastilles noch nicht, ich hätte einfach gerne ein Kleid, das so aussieht wie auf dem Foto. So richtig glaube ich nicht mehr, daß es klappt.
Dieses Kleid kann ich mit Fug und Recht eigener Entwurf nennen. Da einzige das noch dem Original ähnelt ist der Ausschnitt.
In die Taille habe ich einen Streifen aufgesetzt, weil der Stoff an den Nähten auseinander fiel

.
Alle Säume und der Bund haben Rollsäume und sind dann mit Hand angenäht.
Das hat ganz schön lange gedauert, hat sich aber gelohnt. Das Kleid ziehe ich wirklich gerne an und bis jetzt hat sich noch keine Naht aufgelöst.
Die Anpassungen, die ich an diesem Colette-Schnitt vornehmen mußte gehen wahrscheinlich zu meinen Lasten. Mal sehen wie es mit meinem Weihnachtskleid wird, ich denke ernsthaft über ein Probemodell nach.

Mittwoch, 16. November 2011

MMMMeringue





Ich arbeite das Colette-Buch durch. Hier ist Meringue.
Ich war erst skeptisch, ob mir der Rock mit den Bogenkanten am Saum nicht zu niedlich ist, bin aber jetzt ganz zufrieden damit.
Genäht ist Meringue aus  dem orangen Walk, den ich schon in meinem Rooibos verarbeitet habe. Da der Stoff elastisch ist konnte ich mir den Reißverschluß sparen und habe oben nur ein Jerseybündchen angenäht.
 Dieses Foto  war meine Inspiration zu einem orangenfarbenen Rock.
Das Oberteil ist mein eigener Entwurf inspiriert von meiner Mad-Men - Jacke und diesem Pullover.
Ich mochte keinen so teuren Pulloverschnitt kaufen, deshalb habe ich es mit einem eigenen Entwurf versucht.
Mit dem Ergebnis bin ich hochzufrieden, da sich dieser Schnitt auch für gewebte Stoffe eignet. Das erweitert die Stoffauswahl ungemein.
Das Material ist ein Schurwollstoff, somit ist der Pulli wintertauglich.
Hier noch einmal ein Foto im Stehen :



Leider mußte ich am Meringueschnitt sehr viel anpassen, ich habe den Eindruck der Schnitt ist eine Schmeichelgröße oder hat 10 cm Nahtzugabe.
Ich bin darüber ziemlich ärgerlich, denn ich habe die kleinste Größe abgenommen, was mich sowieso schon angefressen hat, denn wer ist schon gerne eine Null. Bei den Vogue-Schnitten passt immer Größe 6. Wenn Colette Schnitte von Größe 0- 18 anbietet fände ich es schön,wenn sie mir auch passen würden.
Mal sehen, wie die anderen Schnitte aus dem Buch ausfallen.
Vielen Dank an Catherine für die Organisation des MMM  und hier sind alle anderen Kreativen.